Ich bin super zufrieden mit meinem PJ-Tertial in Rosenheim!
In enger Absprache mit der PJ-Beauftragten, die den Dienstplan organisiert und jederzeit eine super Ansprechpartnerin für alle Fragen ist, hat man die Möglichkeit, alle Bereiche zu durchlaufen. Dazu gehören der Kreißsaal – wo man bei Interesse eigenständig Fetometrien und Lagekontrollen durchführen sowie nach Absprache mit den Frauen und Hebammen auch Geburten begleiten kann – ebenso wie die Geburtsanmeldung, Pränataldiagnostik, Brust- und Dysplasiesprechstunden, die Wöchnerinnenstation und natürlich der OP.
Im OP herrscht ein sehr angenehmes Klima, als Studentin darf man hier auch aktiv mitarbeiten und beispielsweise nähen. Hervorzuheben sind vor allem die Mammaugmentationen mit dem plastischen Chirurgen, bei denen man unglaublich viel selbst machen darf und wirklich viel lernt.
Das gesamte Team inklusive Oberärztinnen und Chefarzt ist ausgesprochen freundlich, engagiert und bemüht, einem viel beizubringen.
Man erhält eine Aufwandsentschädigung von 500 € sowie zusätzlich einen täglichen Zuschuss für das Mittagessen, der auf den Schlüssel geladen wird. Das Essen ist sehr gut, und die Dachterrasse mit Blick auf die Berge ist ein echtes Highlight!
Zu Beginn meines PJ war ich die einzige Studentin, wodurch ich gut mit Blutabnahmen und OP-Assistenz ausgelastet war. Im weiteren Verlauf kamen mehr Studierende dazu, sodass sich die Aufgaben besser verteilen ließen, dann halten sich die Blutabnahmen und Viggos auch wirklich im Rahmen.
Nach Rücksprache kann man jederzeit Nachtdienste mitmachen. Dabei wird man nachts irgendwann nach Hause geschickt und hat dafür am nächsten Tag frei.
Ich habe mich hier wirklich sehr wohl und ausgesprochen wertgeschätzt gefühlt und bin mir durch das Tertial auch sicher, dass ich Gyn machen möchte.