Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Tertial mit einer tollen Mischung aus OP-Anästhesie und Intensivmedizin.
OP-Anästhesie: Durch den Schwerpunkt des Hauses auf Kopf-OPs (NCH, MKG, HNO) sowie weitere Disziplinen wie Viszeral-, Orthopädie- und Kinderchirurgie bekommt man ein sehr breites Spektrum zu sehen. Das Team ist durchweg nett und man darf viel selbst machen, vor allem Intubationen. Leider bleibt durch den hohen Zeitdruck im OP wenig Raum für ZVKs oder arterielle Zugänge. Die Assistenzärzte geben sich trotzdem sehr viel Mühe mit der Lehre. Besonders hervorzuheben ist der PJ-Beauftragte Dr. Jakob Jörn – er erklärt viel, ist lässig in seiner Art und bringt damit eine angenehme Ruhe in den OP.
Intensivstation (das Highlight!): Man rotiert über zwei Stationen – eine chirurgische ITS (v.a. Kopf-Patienten, viele SABs) und eine internistische. Auf beiden Stationen herrscht eine lässige, aber seriöse Atmosphäre mit extrem netten und lehrwilligen Ärzten. Hier darf man richtig viel selbst machen: ZVKs legen, arterielle Zugänge, Bronchoskopien und sogar Shaldon-Katheter.
Man wird regulär an einem Tag im NEF zugeteilt, kann aber auch öfters fahren.
Rahmenbedingungen: Keine Bezahlung. Essen in der Kantine gratis (vegetarisch), Aufpreis von 2 € für nicht-vegetarisch. Getränke gratis, im OP gibt es mittags Suppe und Kaffee umsonst. 1 Studientag pro Monat am UKE.
Fazit: Sehr tolles Tertial – breites Spektrum, sehr nettes Team und engagierte Lehre. Sehr empfehlenswert!
Bewerbung
Bewerbung über das PJ-Portal
Unterricht
Kein Unterricht
Tätigkeiten
EKGs Braunülen legen Punktionen Patienten untersuchen Eigene Patienten betreuen