Entgegen der Erzählungen anderer Pjler*innen hat es mir in der Pneumologie des Sankt Georg sehr gut gefallen. Das Team ist sehr nett, hat mich freundlich aufgenommen und in die tägliche Arbeit einbezogen. Ich habe mich als Teil des Teams gefühlt und wurde für meine Hilfe immer wieder gewertschätzt. Die Assistenzärzt*innen haben sehr viel zu tun und schwimmen schon ziemlich, weshalb ihrerseits weniger Zeit fürs Teaching geblieben ist, als das zum Beispiel in der Nephrologie der Fall war. Aber sie haben sich sehr bemüht es einzubauen wo es ging. Oberärztlicherseits wurde in den Visiten viel geteacht und ich habe so insgesamt viel gelernt. Leider habe ich in der gesamten Zeit keine Pleurapunktion durchführen können. Ich glaube das lag aber daran, dass die Assistent*innen selber noch nicht so sicher darin waren. Vielleicht habt ihr ja mehr Glück :)
Am Sankt Georg bekommt man pro Tertial 3 Studientage, 400 Euro Aufwandsentschädigung pro Monat und leider mittlerweile kein kostenloses Mittagessen mehr. Sehr gut fand ich auch die 2days4you. Das sind zwei Tage pro Monat "Fortbildung", die meist aus Vorlesungen und auch aus praktischen Teilen oder Fallbesprechungen bestehen.