Man bekommt am ersten Tag morgens eine Einführungsveranstaltung und alle Unterlagen/Mitarbeiterkarte. Da ist man sehr gut vorbereitet. Aktuell findet eine Einteilung in drei Blöcke statt 1x8Wochen und 2x4Wochen.
Acht Wochen Pneumo Rotation:
Der Alltag auf der Normalstation ist eher lernunfreundlich. In Abhängigkeit von den anwesenden Ärzten und deren Erfahrungsstand gibt es mal mehr, mal weniger Teaching. Einige Assistenzärzte bemühten sich zwar um Teaching, waren jedoch häufig selbst stark belastet. Man verbringt viel Zeit mit Blutabnahmen, da die angepriesenen Blutentnahmestudenten oft nicht da sind.
Wenn man das Glück hat in die Funktion zu kommen kann man sehr viel lernen und gegebenenfalls auch selber schallen oder so.
Ein riesen Pluspunkt, der für die trotzdem gute Note verantwortlich ist, sind die Weaning und die pneumologische Intensivstation (I4)! Hier sind eigentlich nur motivierte Ärzte die einem unglaublich viel erklären. Die Weaning ist die entspanntere kleine Schwester der Intensivstation und der neue Oberarzt gibt sich auch bei knapper Personalbesetzung große Mühe mit Teaching!
Auf die Intensivstation kann man mindestens eine Woche rotieren und hier darf man selbst Patienten untersuchen und schallen. Man wird mit zu allen interventionen mitgenommen und ist bei Tracheotomien und co dabei. Man darf bei Interesse sogar unter Anleitung Punktionen und ZVK-Anlagen durchführen! Hier ist wirklich ein wertschätzender Umgang! Beste Roation im ganzen Tertial.
Der Unterricht findet jeden Tag um 12Uhr statt und wenn er ausfällt ist Menne als PJ-Beauftragter sehr bemüht Ersatz zu finden oder selbst zu halten.
Im Anschluss gehen alle PJler zusammen Mittag essen, oft ein Highlight des Tages. Das Essen muss man bezahlen (im Schnitt 5-7€).