Insgesamt hatte ich ein wirklich tolles PJ in ROW! Dadurch, dass es keine Uniklinik ist und es dementsprechend nicht so viele PJler gibt, ist teils etwas unklar, was Aufgaben für PJler sind. Trotzdem findet man dafür überall jemanden, der Lust hat, einem etwas beizubringen und nicht genervt davon ist, für vier Studenten gleichzeitig zuständig zu sein. In der Inneren ist die Arbeitsbelastung für alle ziemlich hoch, so dass oft wenig Zeit ist, etwas in Ruhe gezeigt zu bekommen, aber es wird sich trotzdem auch immer wieder Mühe gegeben. Auf manchen Stationen gibt es leider tägliche Diskussionen, ob die Pflege oder PJler die Blutentnahmen machen müssen, auf anderen wird es standardmäßig von der Pflege gemacht. Für internistisch Interessierte ist es ein tolles Haus, weil außer Rheumatologie alle Fachrichtungen vertreten sind und auch echt spannende Dinge tun.
Gastro: viel zu tun, aber auch spannende Krankheitsbildern und immer was zu gucken in der Endoskopie, z.B. Aszitespunktionen unter Aufsicht und Sonos möglich
Kardio: ebenfalls viel zu tun, Herzkatheter und Interventionen können angeguckt werden, andere PJs haben auch Echos unter Aufsicht selber gemacht
Pulmo: saisonal auch mal entspannter, sehr gute Betreuung durch Oberärzte und Chef, sehr nettes Team und gute Orga, gut zum Sono üben, auch mal Tage in der Ambulanz möglich
Hämato/Onko/Nephro: sehr nett, eher weniger Aufgaben für PJs, also eher entspannt aber lehrreich
Es ist möglich, eigene Patienten unter Aufsicht zu betreuen. Habe echt viel gelernt und hatte viel Spaß! Habe definitiv mehr gearbeitet als in den anderen Tertialen, aber dadurch auch bemerkt, dass man doch schon genug gelernt hat, um ehrlich hilfreich zu sein. Nettes Haus mit netten Leuten :)
Andere PJs sind auch z.B. für längere Zeit in die Notaufnahme rotiert.