- PJ-Koordinator Till Bachmann (Oberarzt Anästhesie) betreut das PJ mit großem Engagement. Als PJ-ler in der Anästhesie profitiert man hier enorm. Er spricht Lernempfehlungen aus, teilt in die verschiedenen Bereichen ein, empfiehlt geeignete Kollegen zum mitgehen, motiviert das Team zur Lehre, stellt neue PJ-ler im Haus vor und sorgt insgesamt für eine angenehme, förderliche Lernatmosphäre.
- Breites Rotationsspektrum: Wechsel in neue OP-Bereiche alle 1–2 Wochen; aufgrund der Größe der Abteilung dauert es einige Wochen, bis man überall bekannt ist.
- Vielfältige Einsatzbereiche: Prämedikationsambulanz, chirurgische Intensivstation, Herzzentrum Elberfeld (Herzchirurgie & kardiochirurgische Intensivstation), Notfallzentrum sowie auf Wunsch Notarztdienst (frühzeitig Kontakt mit dem ärztlichen Leiter Rettungsdienst Björn Stieger aufnehmen).
- Aktives Teaching: Viele Kollegen nutzen die OP-Zeit für Quiz und Lehrgespräche zu Pharmakologie, Notfallmanagement, Atemweg, etc. hier kann man bei den richtigen Leuten viel lernen.
- Angenehmes Arbeitsklima: Herzliche, unkomplizierte Teamatmosphäre.
- Pausen jederzeit gut möglich.
- Keine Überstunden – Dienstende spätestens 16:00 Uhr.
- Freie Saalwahl: In fast jedem OP-Bereich stehen mehrere Säle zur Verfügung, und PJ-ler haben häufig die Freiheit, selbst zu wählen, in welchen Saal – und zu welchen Kollegen – sie gehen. Nach wenigen Wochen weiß man, bei wem es sich lohnt mitzugehen und wo man aktiv mitarbeiten und lernen kann.
CONTRA
- PJ-Unterricht mittwochs 14:00 Uhr für alle PJ-ler des Hauses. Themen und Dozierende aus allen Abteilungen. Manche Vorträge sind sehr gut, andere eher ein contra.
- Gelegentlich spürbarer Zeitdruck einzelner anästhesiologischer Kollegen, was die praktischen Lernmöglichkeiten für PJ-ler etwas einschränken kann. Dann einfach einen anderen Saal suchen.
FAZIT
Die Wahl des PJ-Tertials in Wuppertal habe ich keine Sekunde bereut – ich würde sie im Nachhinein genauso wieder treffen. Danke nochmal an Till für die erstklassige Betreuung!
WEITERES
- Arbeitsbeginn 7:30 Uhr, mittwochs 7:00 Uhr.
- Dienstende spätestens 16:00 Uhr; bei früherem OP-Ende häufig bereits etwas früher möglich.
- Kantine: Qualität hat sich m.M.n. zu den letzten Jahren etwas verbessert, Kosten ca. 5–8 € pro Mittagessen
- Für Wittener Studis gibt es die Möglichkeit zur Nutzung des PJ-Autos. Organisation läuft über Steffi Gastreich-Rohr.