PJ-Tertial Herz-/Gefäßchirurgie in Klinikum Chemnitz (11/2025 bis 1/2026)
Station(en)
K382
Einsatzbereiche
Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Station, OP
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Im Rahmen meines Tertials in der Chirurgie bin ich 4 Wochen in die Gefäßchirurgie rotiert. Arbeitszeit war von 7 bis 15:30, jedoch konnte ich häufig früher gehen. Auf der Station konnte ich mir schwer Arbeit suchen. Die Assistenzärzte sind teilweise noch relativ neu bzw viel mit sich selbst beschäftigt. So konnten sie mir wenig Aufgaben geben bzw war bis auf zwei Ausnahmen wenig Teaching von Seiten der Assistenzärzte. Aufgaben auf Station war eigentlich nur CBQ messen, Blutentnahme macht häufig das Pflegepersonal, ab und zu gab es eine Flexüle. An sich war ich relativ frei in meiner Tagesgestaltung. Ich bin dann meistens in den Op und war dort dann den ganzen Tag. Im OP gibt es einige sehr motivierte Oberärzte, die einen auch mal erste Assistenz machen lassen bei z.B. Leisten Ops. Hier ein großes Lob an die PJ Beauftragte der Abteilung. Jede Op mit ihr war eine wahre Freude! Man sollte jedoch Bedenken, dass bei den Operationen häufig geröngt wird und man lange in Röntgenschürze am Tisch steht. Positiv hier es gab ein Dosimeter für den Studenten. Ich war auch paar Mal auf der Aufnahmestation. Hier war es auch mal interessant zuzuhören. Hauptsächlich Aufklärungen und ein bisschen medizinische Untersuchung. Man kann auch mal ein paar Tage in der Angio zuschauen. Es war immer etwas schwierig sich an den jeweilig eingeteilten Arzt z.B. in der Aufnahmestation oder Angio zu hängen, da die Leute zu unterschiedichen Zeitpunkten aus der Besprechung aufstehen und man nicht weiß, welcher Arzt wo eingeteilt ist. Aber nach ein paar Tagen hat man das System und die Einteilung verstanden. Diese Rotation kann man sich selbst sehr frei gestalten, auch in der Hinsicht, ob man häufig in den OP will oder nicht. An sich gibt es auch eine relativ langen Besprechung-/Visitenblock am Morgen. Visite auf Station, Besprechung, Gefäßkonsil, Visitie auf Intensivstation. Hier ist man meist bis 9:30/10 Uhr schon mal beschäftigt