PJ-Tertial Pädiatrie in Universitaetsklinikum Erlangen (11/2025 bis 3/2026)

Station(en)
2c, 3c, Kitag
Einsatzbereiche
Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Station
Heimatuni
Erlangen
Kommentar
Kommentar
Mir hat das PJ-Tertial in der Kinderklinik sehr gut gefallen. Das Team ist jung und das Klima ist super, gerade die Assistenzärzt*innen kennen sich durch ihre Rotationen untereinander gut.
Am ersten Tag haben wir uns um 8 Uhr vor dem Büro von Frau Gebhardt getroffen, wir bekamen unsere Spindschlüssel und Frau Gebhardt hat uns alles ausführlich erklärt. Nach der Einführung wurden wir dann auf unsere Stationen gebracht. Vorgesehen sind zwei Rotationen: eine Spezialstation wie Kardio, Onko, etc. sowie eine „allgemeinpädiatrische“ Rotation auf die Infektstation 1c bzw Neuropädiatrie 3c. Jede von uns sollte außerdem zwei Wochen auf der Kindertagesstation verbringen. Hier kommen Kinder zu geplanten MRTs, Koloskopien, Antikörpergaben etc.. Sie benötigen meistens einen venösen Zugang, es wird eine kurze Anamnese geführt und die Kinder werden körperlich untersucht. Die Pflege ist super fit und hilft bei schwierigen Zugangsanlagen gut mit. Meistens wird es gegen Mittag ruhiger, sodass man schauen kann, ob in der HSA (Notaufnahme) was los ist.
Empfehlen würde ich jedem den Sektiotag (immer mittwochs). Diesbezüglich vorher auf der Neo 1 nachfragen. Der Tag beginnt schon um halb acht. Man darf die Neugeboren „in Empfang nehmen“ und unter Aufsicht die U1 durchführen. Zwischen den Sektionen ist meistens Zeit und wenn man will, kann man bei U2-Untersuchungen auf Station dabei sein.
Ansonsten gibt es die Möglichkeit, an Sprechstunden teilzunehmen, in denen man Einblick in spannende Krankheitsbilder bekommen kann.
Auch beim Palliativteam kann man anfragen, ein paar Tage dabei zu sein. Hier fahren nach einer Morgenbesprechung meist mehrere Autos los, um die der Palliativversorgung angeschlossenen Kinder zu besuchen – eine interessante Erfahrung. Diesbezüglich einfach beim Palliativteam im dritten Stock nachfragen.
Jeden Morgen außer dienstags gab es im Rahmen der Frühbesprechung Fallvorstellungen bzw. Kurzfortbildungen. Jeden Dienstag von 12:30 bis 13:15 Uhr sollte eine PJ- und Assistentenfortbildung stattfinden, diese ist jedoch leider oft ausgefallen bzw. hatten wir in meinem Turnus Pech, dass eine Vortragsreihe mit „Zeitmanagement“ stattgefunden hat, die einen fachlich nicht weitergebracht hat.

Ich war in meinen Rotationen auf der onkologischen (2c) und der neuropädiatrischen Station (3c). Auf der Onko fängt der Tag mit einer Übergabe durch die Pflege an. Anschließend ist Morgenbesprechung (zu meiner Zeit war sie um 8:15 Uhr, seit 03/26 beginnt sie um 8:00 Uhr). Danach nimmt man Blut ab, meistens aus zentralen Kathetern (Hickman oder Port). Um 8:45 Uhr ist dann noch internes Onko-Briefing und anschließend sind meistens Punktionen (LP oder KMPs). Je nachdem wie viele es sind, beginnt die Kurvenvisite früher oder später. Nach der Kurvenvisite geht man gemeinsam durch die Zimmer. Feste Aufgaben hat man hier als PJler nicht so wirklich. Die häufigsten Aufnahmegründe der Kinder sind Chemotherapiefortsetzung oder Fieber in Aplasie. Jeden Donnerstag Nachmittag findet das Tumorboard statt, was meist sehr interessant ist.
Auf der 3c beginnt der Tag ebenfalls mit Übergabe und Frühbesprechung. Anschließend werden die Blutentnahmen erledigt. Danach beginnt meist schon die Visite, die hier wirklich sehr lange dauert. Als PJler kann man an Kinderschutz-Besprechungen teilnehmen und wir haben uns meist um die stationären Aufnahmen gekümmert.
Auf beiden Stationen habe ich sehr spezielle und spannende Krankheitsbilder kennengelernt.
Leider bekommt man als PJler nur einen Soarian-Zugang, wo wir Anamnese und körperliche Untersuchung dokumentieren konnten. Einen Meona-Zugang bekamen wir nicht.
Die Zeit wird elektronisch erfasst, was den Nachteil hat, dass man schon seine acht (bzw. mit Pause 8,5) Stunden da bleiben musste. Dafür konnte man seine Überstunden am Ende abfeiern, ohne Fehltage nehmen zu müssen. Bzw. konnte man auch mit Wochenendsdiensten Fehltage unter der Woche ausgleichen.

Insgesamt ein super Tertial :)
Bewerbung
Übers PJ-Portal
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Patienten aufnehmen
Poliklinik
Briefe schreiben
Punktionen
Blut abnehmen
Braunülen legen
Röntgenbesprechung
Patienten untersuchen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Mittagessen regelmässig möglich
Kleidung gestellt
Gehalt in EUR
500

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
3
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.2