Ich habe mein letztes Tertial in der Allgemeinchirurgie der UMG verbracht. Ich war dabei auf der Station 6024 eingeteilt. Hier war ich mit 2 anderen Pjlern sowie im Verlauf Blockpraktikanten eingeteilt. Dadurch konnte man sich das morgendliche Blutabnehmen gut aufteilen und es war fast immer möglich an der morgendlichen Visite teilzunehmen. Da es sich um die Privatstation der Abteilung handelt, war auch eine Teilnahme an der täglichen Privatvisite mit dem Chef möglich.
Das Team der Station war super und hat jede Gelegenheit genutzt uns theoretische und praktische Dinge Beizubringen.
Morgens haben wir uns mit den PJlern der anderen Stationen auf die verschiedenen OPs eingeteilt. Hier war meist für jeden von kurzen bis langen OPs etwas dabei. In den OPs durfte man mit etwas Eigeninitiative oft zunähen. Die Oberärzte hatten auch immer Lust am offenen Situs Dinge zu erklären!
Neben dem PJ-Unterricht für alle chirurgischen PJler, gab es für einmal die Woche Unterricht beim Chef, wo wir uns immer Themen aussuchen durften und viele Interessante Einblicke erhalten habe.
Zusammenfassend bin ich mit wenig Erwartung in mein Chirurgie-Tertial gegangen. Diese wurden massiv übertroffen und ich konnte noch viel dazulernen.