PJ-Tertial Innere in Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg (10/2025 bis 1/2026)

Station(en)
Station, ZNA
Einsatzbereiche
Station, Diagnostik, Notaufnahme
Heimatuni
Hamburg
Kommentar
Ich habe mir ursprünglich andere Krankenhäuser ausgeschaut, hatte aber einen ziemlich schlechten Losplatz und musste neu suchen, sodass es dann Henstedt-Ulzburg geworden ist.
Am ersten Tag wurde ich sehr herzlich empfangen und das Team wusste, dass wir (noch eine andere PJlerin und ich) kommen. Wir haben einen Spind und ein eigenes Telefon bekommen und wurden ab Tag eins wirklich in das Team inkludiert. So habe ich das noch nie und auch nie wieder an einem Haus erlebt. Man muss dazu sagen, dass ein ziemlicher Personalmangel herrschte, sodass wir auch wirklich gebraucht wurden, aber dadurch war Henstedt-Ulzburg auch das einzige Krankenhaus, in dem ich im PJ wirklich auf den Beruf vorbereitet wurde.
Das Haus eignet sich perfekt für einen guten Einstieg ins PJ, weil mir trotzdem nochmal ganz in Ruhe gezeigt wurde, wie man Zugänge legt, Blutkulturen macht, etc., weil ich das in meinen Famus vorher nie gelernt habe. Zudem ist es medizinisch nicht sehr anspruchsvoll (was gleichzeitig natürlich schade ist), aber man hat schnell einen Überblick über die Krankheitsbilder und Prozeduren und kann so einfach Briefe schreiben, Verlegungen planen, etc. Mindestens einen Monat ist man in der ZNA, mehr Rotationen gibt es nicht, sodass man mehr eine mitarbeitende Funktion als eine beobachtende einnimmt. In der ZNA konnte ich meine eigenen Patient:innen machen und von Anfang bis Ende alles eigenständig mit Rücksprachen durchführen, sodass ich hier super viel lernen konnte.
Bei der Weihnachtsfeier war es eine Selbstverständlichkeit, dass wir als PJlerinnen dabei sind und wir wurden von allen Ärzt:innen nochmal einzeln angesprochen und gefragt, ob wir auch kommen, sodass ich mich wirklich (endlich mal nach fünf Jahren Studium) als Mensch wertgeschätzt gefühlt habe. Ich habe in der Zeit dort geheiratet und ungefragt dafür einen Tag frei bekommen und konnte immer pünktlich um 15:00 los.
Ich interessiere mich wirklich gar nicht für Innere Medizin, aber würde nach dem Tertial sogar erwägen, dort anzufangen, wenn in meinem Wunschfach nichts frei wird.
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Nahtkurs
Repetitorien
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Briefe schreiben
Patienten untersuchen
Braunülen legen
Punktionen
Botengänge (Nichtärztl.)
Blut abnehmen
Untersuchungen anmelden
Patienten aufnehmen
EKGs
Notaufnahme
Dienstbeginn
Nach 8:00 Uhr
Dienstende
Vor 15:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Kleidung gestellt
Gehalt in EUR
550

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
3
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
2
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.47