Insgesamt habe ich mich in der Allgemeinchirurgie sehr wohl gefühlt, die AsisstenzärztInnen waren super lieb und nett, haben mich überall mit hingenommen. In der Notaufnahme konnte ich viel eigenständig arbeiten, Wundversorgung, Diagnostik und bspw. kleine Abszesse selbst spalten und versorgen. Morgens gehörten leider die Blutentnahmen auf den Stationen immer zur Routine, dafür wird man auch den ganzen Tag angerufen, wenn bspw. irgendwo Braunülen gelegt werden müssen. Im OP konnte ich fast immer mit-operieren. Den Chefarzt der Allgemeinchirurgie habe ich allerdings stets gemieden, der Kontakt war nicht besonders nett. Man muss aber keinesfalls Angst haben. Der PJ-Unterricht findet in verschiedenen Fachrichtungen beinahe tgl. statt und ist je nach Thema und Dozent besser oder schlechter! Der Radiologie-und Innere- Unterricht waren aber gold wert! Die Organisation rund ums PJ ist auch in Ordnung! der PJ-Beauftragte ist sehr nett und kümmert sich um alles. Man hat die Wahl zwischen einem Gehalt von ca. 660€ oder einer kostenlosen Unterkunft gegenüber der Klinik mit kostenlosem Essen in der Cafeteria. In der Allgmeinchirurgie und in der Unfallchirurgie ist es möglich Rufdienste zumachen, die werden extra bezahlt und man ist erste Assistenz im OP. Fehlzeiten sind in der ACh nicht gerne gesehen, aber verhandelbar.