PJ-Tertial Anästhesiologie in Marienhospital (12/2025 bis 4/2026)

Station(en)
Intensivstation
Einsatzbereiche
OP, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Station
Heimatuni
Bochum
Kommentar
Wer Interesse an der Anästhesie hat, dem kann ich ein Tertial im Marienhospital Gelsenkirchen nur ans Herz legen. Hier herrscht in allen Abteilungen ein sehr vorbildlicher Umgang mit Studierenden. Dabei ist es einem selbst überlassen, wie viel man eigenständig übernehmen möchte. Bei Unsicherheiten oder Überforderung sind die ärztlichen Kollegen hier im Haus sehr verständnisvoll und nehmen sich echt oft Zeit uns die Dinge nochmal zu erklären und beizubringen.

Die Frühbesprechung in der Anästhesie beginnt um 7:45 Uhr mit Besonderheiten zur Saaleinteilung für den anstehenden Tag. Nachdem ihr (entweder eigenständig nach Interesse oder nach Rücksprache mit einem Oberarzt) einem Saal zugeteilt werdet, könnt ihr dort dann auch relativ viel selber machen im OP. Bedeutet: Viggos legen, Präoxygenieren, Maskenbeatmen, Intubieren, Arterien + ZVKs legen... soweit die Situation das hergibt, werdet ihr auch immer gefragt, ob ihr das dann machen wollt. Entweder man bleibt während der OP dann im Saal und begleitet die Anästhesie des Patienten mit oder man schaut wo sonst noch gerade Einleitungen in den anderen Sälen laufen (die Kollegen sind hier wirklich korrekt, ihr dürft echt viele Einleitungen selber machen oder zumindest probieren, wenn es jetzt kein besonders schwieriger Atemweg oder eine RSI ist). Mit dem letzten Punkt im Saal ist dann auch meist Feierabend für euch, ihr müsst auch nicht jede Ausleitung mitmachen :)

Neben dem OP rotiert ihr dann auch auf die Intensivstation (Beginn 7:00 Uhr) und betreut dort eigene Patienten. Auch hier werdet ihr erstmal an die Hand genommen, da braucht man keine Angst vor zu haben, das Intensivteam ist super nett! Zu den Aufgaben gehören Anamnesegespräche, Patienten körperlich zu untersuchen, zu sonografieren und dann in der Visite auch vorzustellen. Niemand wird hierzu gezwungen, nur wenn ihr das möchtet... es geht nicht darum, dass ihr geprüft werdet, sondern einfach mal Patientenvorstellungen auf Intensiv übt. Das Setting ist sehr angenehm und die Oberärzte bedanken sich auch regelmäßig in den Visiten dafür. Auch hier könnt ihr, wenn die Situation es hergibt, auch mal ZVKs oder Arterien legen.

Außerdem gibt es im Haus eine Schmerztherapie, wo ihr auch für ein oder zwei Wochen mitlaufen könnt, wenn ihr Interesse habt. Da geht es dann meist um Schmerzkonsile oder die Schmerzvisite bei Patienten, die einen liegenden PDK haben. Auch stellen sich hier ambulant Patienten vor, die in schmerztherapeutischer Behandlung sind.

Zusammengefasst kann ich das Tertial in der Anästhesie im MAGE nur empfehlen, vor allem aufgrund der netten Ärzte und des Pflegepersonals! Ihr könnt hier sehr viel lernen.

PS: Den Studientag pro Woche gibt es aber nur, wenn ihr im 3. Tertial seid, sonst gibt es keinen.
Bewerbung
Bewerbung über das PJ-Portal
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Fallbesprechung
Bildgebung
Sonst. Fortbildung
Prüfungsvorbereitung
Tätigkeiten
Punktionen
Braunülen legen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
1x / Woche fest
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Kleidung gestellt
Essen frei / billiger
Mittagessen regelmässig möglich
Gehalt in EUR
597

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1