Das KPJ-Tertial an der Urologie im Klinik Ottakring hat mir außerordentlich gut gefallen und war insgesamt eine sehr bereichernde Erfahrung. Der Arbeitstag begann stets mit der Morgenbesprechung um 08:00 Uhr, die einen guten Überblick über die aktuellen Fälle sowie die Tagesplanung bot. Im Anschluss hatte man die Möglichkeit, je nach Interesse und Lernziel zwischen Ambulanz, Operationssaal und Station zu wechseln. Nach der Mittagsbesprechung um 13:00 wurden wir entlassen.
Die Betreuung der KPJ-Studierenden erfolgte durch Dr. König-Castillo, die uns das ganze Tertial über als verlässliche Ansprechpartnerin zur Verfügung stand. Urlaubstage waren nie ein Problem und konnten immer recht spontan erfolgen. Den Großteil meiner Zeit verbrachte ich in der Ambulanz, wo ich mich von Anfang an sehr gut ins Team integriert fühlte. Besonders positiv fand ich die offene und wertschätzende Atmosphäre – man hatte durchgehend das Gefühl, als Student wirklich willkommen zu sein und aktiv in den Arbeitsalltag eingebunden zu werden. Außerdem ist es nicht wie in vielen anderen Abteilungen so, dass man nur Briefe schreibt und Aufnahmen macht. Man kann sich als KPJ Student sehr frei bewegen .
Die Zusammenarbeit mit den Assistenzärztinnen und -ärzten sowie den jungen Fachärztinnen und -ärzten war besonders lehrreich. Es wurde viel erklärt, auf Fragen ausführlich eingegangen und großer Wert auf praktische Ausbildung gelegt. Unter Anleitung durfte ich zahlreiche Tätigkeiten eigenständig durchführen, darunter auch Zystoskopien.
Auch abseits des klinischen Alltags herrschte ein sehr kollegiales Miteinander. Gemeinsame Mittagessen mit dem ärztlichen Team haben zusätzlich zu einer angenehmen und motivierenden Arbeitsatmosphäre beigetragen. Insgesamt war das Tertial nicht nur fachlich sehr lehrreich, sondern hat auch durch die positive Stimmung besonders viel Freude bereitet. Ich kann das Tertial an der Urologie Ottakring uneingeschränkt weiterempfehlen!