PJ-Tertial Chirurgie in Rottal-Inn-Kliniken Eggenfelden (12/2025 bis 3/2026)

Station(en)
Allgemeinchirurgie/Viszeralchirurgie, Notaufnahme
Einsatzbereiche
Diagnostik, Station, OP, Notaufnahme
Heimatuni
Regensburg
Kommentar
Das Chirurgie-Tertial in Eggenfelden hat mir sehr gut gefallen. Ich möchte vorneweg sagen, dass es mir wie Vielen ging und ich mit gemischten Gefühlen ins Chirurgie Tertial gestartet bin, da ich mich zukünftig nicht in der Chirurgie sehe und deswegen auch keine Famulatur in einen chirurgischen Bereich gemacht hatte. Ich wurde wirklich positiv überrascht. In meinem Tertial war ich in der Allgemeinchirurgie und in der Notaufnahme eingeteilt. Da es sich um ein kleineres Haus mit eher wenigen PJlern handelt, kann mich sich seine Rotationen relativ frei einteilen. Ich wurde am ersten Tag sehr nett ins Team aufgenommen und habe mich dort sofort sehr wohl gefühlt. Dass ich wenig Erfahrung hatte, war gar kein Problem und mir wurde alles nochmal ganz genau erklärt und von vorne gezeigt. Im OP herrschte immer eine gute Stimmung. Die OP-Pflege war sehr lieb, hat einem geholfen und Rücksicht darauf genommen, dass man eben noch nicht so viel Erfahrung hat. Man ist oft als 1. Assistenz eingeteilt und kann dadurch sehr viel machen. Grundsätzlich muss einem natürlich bewusst sein, dass man hier natürlich eher keine großen OPs wie z.B. eine Whipple-OP sehen wird. Das Blutabnehmen und Nadel legen hält sich auch in Grenzen, da es eine MFA gibt, die das eigentlich macht. Jede Woche hatten wir PJ Unterricht beim Chefarzt der Allgemeinchirurgie Dr. Kienle. Er hat sich wirklich sehr viel Zeit genommen und den PJ Unterricht so aufgebaut, dass wir die wichtigsten Themen fürs M3 durchgesprochen haben. Wir hatten auch die Möglichkeit mit ihm in die Sprechstunde mit zukommen. Dort hat er sich wirklich viel Zeit für uns genommen und uns sehr viel zu den einzelnen Krankheitsbildern erklärt.
Auch in der Notaufnahme wurde man sehr herzlich aufgenommen. Man konnte selbstständig Patienten untersuchen und die einzelnen Fälle dann mit den Oberärzten besprechen. Außerdem darf man auch Schnittwunden unter Aufsicht selber nähen. Man sieht dort wirklich eine große Vielfalt an Patienten, da Eggenfelden inzwischen ein sehr großes Einzugsgebiet hat.
Insgesamt kann ich das Chirurgie PJ in Eggenfelden auf jeden Fall weiterempfehlen. Man kann auch umsonst dort im Personalwohnheim wohnen. Die Zimmer sind sehr modern, da dieses erst vor kurzem renoviert wurde. Ansonsten ist der Freizeitwert in Eggenfelden eher begrenzt und die Anbindung am öffentlichen Nahverkehr ist eher schlecht. Für mich persönlich war das kein Problem, da ich aus der Gegend komme und deswegen Zuhause gewohnt habe.
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Repetitorien
Sonst. Fortbildung
Nahtkurs
Fallbesprechung
Prüfungsvorbereitung
Tätigkeiten
Mitoperieren
Braunülen legen
Röntgenbesprechung
Notaufnahme
Patienten untersuchen
Patienten aufnehmen
Untersuchungen anmelden
Blut abnehmen
Briefe schreiben
Chirurgische Wundversorgung
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Unterkunft gestellt
Essen frei / billiger
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Mittagessen regelmässig möglich
Gehalt in EUR
450

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1