PJ-Tertial Orthopädie in Universitaetsklinikum Krems (8/2025 bis 11/2025)

Station(en)
Ortho/Trauma (OP, Ambulanzen, ...)
Einsatzbereiche
Notaufnahme, Diagnostik, OP, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Station
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Ich kann jedem chirurgisch Interessierten das Tertial auf der Ortho/Trauma Krems empfehlen.
Arbeitszeiten waren von 7.10 Uhr (Morgenbesprechung) bis "offen", das heißt an Tagen, an denen man in der Ambulanz war, konnte man pünktlich gehen, sollte man im OP eingeteilt sein, bleibt man bis zum Ende des Programms. Ein Überstundenausgleich ist möglich, wenn man das beim Mentor/Dienstplanmacher anmeldet, dies ist kein Problem, solange ein anderer KPJler/Famulant da ist, da doch Hilfe im OP/... benötigt wird.
Das Team ist extrem nett, gar nicht "stereotypisch" orthopädisch/traumatologisch, sondern sehr freundlich, freuen sich sehr über die Hilfe der KPJler, gerade im OP. Wenn man Endoprothetik (H-TEPs, K-TEPs, ...), Knochenersatz-OPs, Handchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie, Tumorchiurgie, Unfallchirurgische-OPs mit Platten oder Drähten, ... sehen möchte, ist man hier genau richtig. Die OP-Pflege ist echt toll und egal wie viel Erfahrung man hat, man wird nie blöd angemacht. Man wird viel im OP eingeteilt, jedoch kann man auch immer sagen, für welchen Schwerpunkt man sich interessiert oder mit anderen KPJlern/Famulanten nach Belieben tauschen.
Mit ein bisschen Engagement und Interesse am Fach bekommt man viel erklärt und wird von den Ärzten kollegial behandelt!
In der Ambulanz ist man meistens bei den Ärzten dabei, darf aber je nach Betrieb auch eine eigene Ambulanz führen. Spezialambulanzen gibt es: Handchirurgie, Sportambulanz, Fuß, Wirbelsäule, Endoprothetik, ...
Auf Station ist man selten, jedoch ist hier auch nicht viel zu tun für KPJler und die Visiten sind täglich recht ähnlich.
Mittags ist eine Röntgenbesprechung, hier werden die Röntgenbilder des Tages nochmals gezeigt und durchgesprochen.
1x/Woche ist eine Basis-/Turnusarztfortbildung im Haus, auch für KPJler.

Mittagessen kann man im Speisesaal oder sich Essen in den OP bestellen.

Fazit:
Für jemanden, der den OP meiden möchte ist Krems nichts, für zukünftige Chirurgen oder Orthopäden ist Krems ein Traum.
Besonders auffallend ist das wirklich tolle ärztliche Team, und die OP-Pflege. Die Ambulanz Pflege hat mal gute, mal schlechte Tage.
Im OP sieht man viele verschiedene, auch "besondere", Eingriffe und wird in Gespräche eingebunden. Ein kollegiales Verhalten zu den Studenten, gerade im OP, ist dem Team sehr wichtig.
Ich kann die Abteilung sehr empfehlen und habe mich sehr gefreut, 16 Wochen dort verbringen zu dürfen.
Bewerbung
Bewerbung über die NÖ-KPJ Datenbank möglich, solange die Stelle frei ist. Auch kurzfristig (<1Monat) möglich, wenn man nett fragt :)
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Sonst. Fortbildung
Fallbesprechung
Bildgebung
Tätigkeiten
Blut abnehmen
Patienten untersuchen
Röntgenbesprechung
Patienten aufnehmen
Eigene Patienten betreuen
Chirurgische Wundversorgung
Mitoperieren
Untersuchungen anmelden
Notaufnahme
Gipsanlage
Poliklinik
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Frei verfügbar
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Essen frei / billiger
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Gehalt in EUR
ca. 900€ brutto

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.2