Ein sehr empfehlenswerter Ort um ein lehrreiches und gutes PJ-Tertial zu verbringen. Anders als in vielen anderen Disziplinen wird man als PJler hier wertgeschätzt, gut supervidiert, ins Team vollständig eingebunden. Man kann viel Verantwortung übernehmen wenn man möchte, es wird aber nie etwas aufgezwungen womit man noch unsicher ist. Alles was ärztliche Aufgabe ist darf man unter mehr oder weniger Aufsicht oder auch ganz allein selbst tun. Von eigenen Patienten und dem Führen von psychoedukativen Gruppen über Visiten, die Kommunikation mit weiteren Fachdiszipilinen, Aufnahmegesprächen und -untersuchungen sowie Weiterbildungen ist man überall mit dabei oder selbstständig dran. Ebenfalls herrscht großteils eine gute Stimmung im Team, auch mit der Pflege. Man kann jederzeit eine Vielzahl von Therapien besuchen und so kennen lernen, ist sehr schnell sehr intensiv und nah an den Patienten und hat vor allem auch die zeitlichen Ressourcen auf den einzelnen Menschen einzugehen und mit den Patienten zu sprechen. Auch nehmen sich die Ärzte trotz vollem Alltag häufig Zeit Fragen zu beantworten oder ein kleines Extrateaching einzubauen. Einzige Kritik- meist wird die Einarbeitung komplett vom vorherigen PJler übernommen, die Ärzte haben hier kaum Zeit und Ressourcen einem von Computerprogramm über Untersuchungsabläufe oder sonstige Ressourcen alles von Beginn an zu erklären.
Mal früher nachhause wenn man einen Termin hatte oder alle Aufgaben erledigt waren war in Rücksprache im möglich gewesen.