Ich kann die KIM IV (Gastroenterologie und Hepatologie) am Uniklinikum Jena für ein PJ Tertial echt empfehlen.
Wie wahrscheinlich überall würde man sich eine bessere Einarbeitung (vor allem im ersten Tertial) wünschen.
Aber mit den Wochen wurde es immer besser.
Natürlich bleibt es nicht aus, dass man viele Blutentnahmen macht und Flexülen legt, aber danach kann man es auch.
Außerdem bekommt man Routine im Aufnehmen von Patient*innen und somit in Anamnese und Untersuchung.
Wenn man es lernen möchte, kann man auch jederzeit Briefe schreiben; dies wurde uns PJs jedoch nie aufgezwängt, man musste auch nie länger bleiben als der Regeldienst vorsieht.
Man arbeitet eng mit den Assistenzärzt*innen zusammen und bekommt einen immer vollständigeren Überblick über die Abläufe auf der und rund um die Station, sodass man im Laufe des Tertials, wenn man möchte, auch sein eigenes Zimmer betreuen kann.
Einmal wöchentlich findet eine Chefarzt-Visite statt, zu der es gerne gesehen ist, dass man eine*n Patient*in vorstellt. Hat mich anfangs nervös gemacht, ist aber auch eine gute Übung.
Die PJ-Seminare finden regelmäßig (1x/ Woche) statt und sind unterschiedlich gut/ nützlich.
Bezüglich der Studientage: man spricht sich mit den anderen PJs ab und das Ganze wird sehr kollegial gehandhabt.
Bewerbung
PJ-Portal / vorab Mail an PJ-Verantwortlichen, wenn man sich eine bestimmte Klinik wünscht