PJ-Tertial Gynäkologie in Elisabeth Krankenhaus (11/2025 bis 3/2026)

Station(en)
Gyn & Geburtshilfe
Einsatzbereiche
Diagnostik, Station, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, OP
Heimatuni
Duisburg-Essen
Kommentar
Das Tertial ist von Beginn an sehr gut durch die PJ-Koordinatorin organisiert. Am ersten Tag erhält man alle wichtigen Informationen sowie eine Führung durch das Haus, sodass der eigentliche Arbeitsalltag erst am zweiten Tag beginnt.
Der Tag startet um 7:50 Uhr mit der Frühbesprechung. Anschließend übernehmen die PJ-Studierenden in der Regel die Blutabnahmen auf den Stationen Maria (Geburtshilfe) und Monika (Gynäkologie). Häufig sind zusätzlich Famulant:innen oder Blockstudierende vor Ort, sodass sich die Aufgaben gut aufteilen lassen. Danach kann man den weiteren Tagesablauf recht flexibel gestalten und sich je nach Interesse den verschiedenen Bereichen anschließen.
In den Ambulanzen besteht die Möglichkeit, in den unterschiedlichen Sprechstunden mitzugehen und beispielsweise eigenständig Anamnesen zu erheben. Nach kurzer Einarbeitung kann man – sofern es der Ablauf erlaubt – auch gynäkologische Untersuchungen oder Fetometrien selbst durchführen. Auch wenn dafür einmal weniger Zeit ist, nehmen sich die Ärzt:innen viel Zeit für Erklärungen und besprechen die Fälle im Anschluss.
Besonders gut gefallen haben mir die Einsätze im OP. Gerade wenn personell Bedarf besteht, wird man häufig als Assistenz eingebunden und kann aktiv mitarbeiten. Bei laparoskopischen Eingriffen besteht gelegentlich sogar die Möglichkeit, als erste Assistenz zu fungieren und beispielsweise Hautnähte zu übernehmen. Der Chefarzt sowie die Oberärzt:innen erklären währenddessen viel und gehen offen auf Fragen ein.
Auf der gynäkologischen Station Monika werden bei postoperativen Patientinnen Abschlussuntersuchungen und Ultraschallkontrollen durchgeführt, die man nach Anleitung auch eigenständig übernehmen kann und damit die Assistenzärzt:innen gut unterstützt. Auf der geburtshilflichen Station Maria gehören unter anderem Wochenbettgespräche vor der Entlassung zu den Aufgaben, die man nach entsprechender Einführung ebenfalls selbstständig führen kann.
Die Stimmung im Team ist sehr angenehm und wertschätzend, und es wird großen Wert darauf gelegt, PJ-Studierende aktiv einzubinden. Insgesamt kann ich das Tertial daher uneingeschränkt empfehlen.
Bewerbung
über das Uni eigene Verfahren der Uni Duisburg-Essen
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Fallbesprechung
Nahtkurs
Patientenvorstellung
Tätigkeiten
Patienten untersuchen
Eigene Patienten betreuen
Briefe schreiben
Braunülen legen
Mitoperieren
Blut abnehmen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Kleidung gestellt
Gehalt in EUR
570

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
3
Betreuung
1
Freizeit
3
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.27