PJ-Tertial Psychosomatik in Universitaetsklinikum Muenster (11/2025 bis 3/2026)

Station(en)
Ambulanz und Station
Einsatzbereiche
Station, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Allgemeines

Mein PJ-Tertial in der Psychosomatik am UKM hat mir sehr gut gefallen und ich kann es allen empfehlen, die sich für dieses Fach interessieren. Die Abteilung ist relativ klein und besteht aus einer Ambulanz sowie einer Station mit etwa 22 Betten.

Die erste Woche meines Tertials war eine zentral organisierte Einführungswoche des UKM. Diese war sehr gut strukturiert und bot die Möglichkeit, viele praktische Inhalte noch einmal zu üben beziehungsweise zu wiederholen. Dazu gehörten unter anderem ein Nahtkurs, ein Sonokurs, das Legen von PVKs sowie Auffrischungen zu Hygiene und weiteren praktischen Fertigkeiten. Dadurch war der Einstieg in das PJ insgesamt sehr angenehm organisiert.



Aufgaben im PJ

Ich habe meine Zeit sowohl auf der Station als auch in der Ambulanz verbracht. Auf Station bin ich in einem festen Setting mitgelaufen und war dort bei Gruppentherapien, Visiten und Teambesprechungen dabei. Auch bei körperärztlichen Aufnahmen konnte ich teilnehmen beziehungsweise diese teilweise selbst durchführen. Bei den Aufnahmegesprächen meines jeweiligen Settings durfte ich ebenfalls dabeisitzen.

Parallel war ich regelmäßig in der Ambulanz sowie im Konsildienst dabei, wo vor allem diagnostische Gespräche geführt wurden. Außerdem konnte ich mehrere Male am Studentenkurs teilnehmen.

Zu Beginn habe ich vor allem bei Gesprächen zugehört, um ein Gefühl für den Ablauf und die Gesprächsführung zu bekommen. Die Gespräche wurden anschließend gemeinsam reflektiert und mögliche diagnostische Überlegungen sowie eigene Reaktionen im Kontakt mit den Patienten besprochen. Relativ schnell durfte ich dann auch eigene Gespräche führen – zunächst unter Supervision und später im Konsildienst auch eigenständig. Diese wurden im Anschluss immer noch am selben Tag gemeinsam besprochen. Bei Unsicherheiten während eines Gesprächs konnte jederzeit jemand dazukommen.

In der Ambulanz habe ich außerdem Patienten unter Supervision betreut und anschließend auch deren Arztbriefe verfasst.



Organisation und Wochenablauf

Relativ früh habe ich begonnen, auf Station in einem Setting mitzulaufen. Das hing teilweise auch mit der Einarbeitung vieler neuer Kolleginnen und Kollegen in der Ambulanz zusammen. Im Nachhinein war das für mich jedoch ideal, da ich im Verlauf meines Tertials noch einmal das Setting wechseln konnte. Grundsätzlich ist es sinnvoll, für einen längeren Zeitraum in einem Setting mitzulaufen – sowohl für einen selbst als auch für die Patienten.

Die Woche startet montags um 9 Uhr mit einer gemeinsamen Teambesprechung, gefolgt von einer Fortbildung. Danach beginnt die Arbeit in der Ambulanz. Drei Mal pro Woche findet außerdem eine Ambulanzkonferenz statt (aktuell dienstags, mittwochs und donnerstags), in der aktuelle Fälle gemeinsam besprochen werden.

Für mich war es hilfreich, mir eine eigene Struktur für den Alltag zu schaffen. Ich habe in meinem jeweiligen Setting regelmäßig an Gruppen, Visiten und Teambesprechungen teilgenommen und den restlichen Tag meist in der Ambulanz verbracht.

Wichtig ist außerdem, sich morgens um 8 Uhr in der Stationsrunde einmal kurz allen Patienten vorzustellen, wenn man beginnt, auf der Station mitzuarbeiten. Beim Wechsel des Settings sollte man sich dort ebenfalls noch einmal kurz vorstellen. Zusätzlich lohnt es sich, die körperärztliche Sprechstunde zwischen etwa 8:30 und 9:00 Uhr zu besuchen, da man dort Blutabnahmen und körperliche Untersuchungen sehen oder auch selbst durchführen kann.



Team und Arbeitsatmosphäre

Das Team der Psychosomatik war insgesamt sehr freundlich und unterstützend. Ich habe mich von Anfang an willkommen gefühlt und wurde als Teil des Teams behandelt. Es wurde sich immer Zeit genommen, um Fragen zu beantworten oder Dinge zu erklären.
Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
Sonst. Fortbildung
Patientenvorstellung
Fallbesprechung
Tätigkeiten
Patienten untersuchen
Briefe schreiben
Blut abnehmen
Patienten aufnehmen
Eigene Patienten betreuen
Dienstbeginn
Nach 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Essen frei / billiger
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Mittagessen regelmässig möglich
Gehalt in EUR
22,50€ pro Anwesenheitstag

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1