Ein leider gottloses Haus, was die Behandlung, Ausbildung und Vergütung von PJ-Studenten angeht. Die Expansion des Alexianer Klinikverbunds – mit freundlicher Unterstützung durch ausgebeutete Studenten und Personal in Ausbildung.
Pro:
- Schöne historische Gebäude, Innenhof
- Schöne Mensa, gutes Essen
- Zentrale Lage
- Freundlicher, nachsichtiger PJ-Beauftragter/-Sekretär
- Viele freundliche junge Assistenzärztinnen und -ärzte
- Notaufnahme-Rotation (eigene Patienten)
Contra
- Keine Aufwandsentschädigung/Vergütung (für Famulanten noch nicht mal kostenloses/reduziertes Essen)
- Pflichten eines Arbeitnehmers: PJler als Arbeitskräfte fest eingeplant auf Station für Blutentnahmen, Aufnahmen etc., lange Arbeitszeiten
- Keine Rechte eines Arbeitnehmers: bei Krankheit/Arbeitsunfähigkeit wird keine Rücksicht genommen oder unterstützt, sondern teils abgestraft
- Der Ausbildungsauftrag wird nicht erfüllt, kaum Teaching, PJ-Unterricht nur 1x/Woche, wenn man überhaupt hin darf/kann, ich habe nichts neu erlernt
- Einzelne (auch fachärztliche) Kollegen mobben Studenten (Keine Begrüßung, kein Dankeschön, regelrechtes Ignorieren auf Ansprache, Studenten werden nicht nach Hause geschickt, selbst wenn es keine Aufgaben mehr gibt/mehrere Studenten auf Station sind, abwertende Kommentare, Ausnutzen hierarchischer Verhältnisse, nach unten treten)
- Die IT und Kliniksoftware im Haus ist extrem langsam, veraltet und umständlich