Ich habe mein PJ-Tertial in der Pädiatrie am Evangelisches Krankenhaus Oberhausen absolviert und es hat mir wirklich sehr gut gefallen – ich würde es jederzeit wieder dort machen.
Das Team hat mich von Anfang an herzlich aufgenommen. Man hatte nie das Gefühl, fehl am Platz zu sein, und es gab immer feste Ansprechpartner. Fragen waren ausdrücklich erwünscht, und man wurde als Teil des Teams wahrgenommen.
Die Abteilung umfasst eine allgemeinpädiatrische Station, eine Neugeborenenstation, eine große pädiatrische Intensivstation (mit vielen Frühgeborenen, aber auch älteren Kindern), eine Kindernotaufnahme sowie Spezialsprechstunden in Diabetologie, Kardiologie und Gastroenterologie. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, im SPZ mitzulaufen.
Die Rotation wird vor Beginn mit einer Oberärztin besprochen, auf Wünsche wird nach Möglichkeit eingegangen. Meist startet man auf der Normalstation und rotiert später in die Notaufnahme. Dort lernt man besonders viel – vor allem die strukturierte Untersuchung von Kindern jeden Alters sowie Blutentnahmen und das Legen von Zugängen.
Am besten gefallen hat mir die Neugeborenenstation. Hier lernt man die U2-Untersuchung, bei längerer Liegedauer auch die U3. Die U1 kann man während der Rotation auf die Intensivstation durchführen. Auf der Normalstation übernimmt man im Verlauf auch eigenständig Patient:innen, selbstverständlich mit Rücksprachemöglichkeit.
Rahmenbedingungen: 573 € Aufwandsentschädigung, zusätzliche Essensmarken, gestellte Kleidung und einmal wöchentlich PJ-Unterricht (inhaltlich unterschiedlich, insgesamt aber sinnvoll).
Insgesamt ein sehr lehrreiches und gut organisiertes PJ-Tertial mit viel praktischer Erfahrung in angenehmer Arbeitsatmosphäre. Ich hatte eine richtig gute Zeit dort.
Bewerbung
Bewerbung über die Heimatuniversität bei Frau Bischoff