Insgesamt hatte ich in Agatharied ein tolles halbes PJ-Tertial in der Chirurgie! Das Chirurgie Team ist super nett und der Umgang miteinander sehr angenehm, sowohl mit den Ärzten, als auch mit der Pflege! Man ist Teil des Teams und bekommt einen eigenen Spind, Zugang zur Umkleide, Telefon, Gehalt (400 €/Monat). Außerdem gibt es die Möglichkeit, in der Personalunterkunft unterzukommen. Sehr gutes Essen in der Cafeteria!
Zu den Aufgaben auf Station gehören Blutentnahmen, Viggos legen, Verbandswechsel und Briefe schreiben.
In der Ortho/Unfallchirurgie ist man teilweise fest im OP eingeteilt, in der Viszeralchirurgie eher nicht, darf aber jederzeit in den OP gehen, sofern es passt mit der Stationsarbeit. Zwei Wochen des Tertials darf man zudem in die Notaufnahme rotieren, dort kann man viel selbstständig arbeiten, Anamnesegespräche führen, körperlich untersuchen, Wunden versorgen etc. Zudem darf man auch mal an der Gefäßsprechstunde teilnehmen. Man hat zweimal pro Monat Blutabnahmedienst an einem Tag am Wochenende, dafür hat man dann aber unter der Woche einen Tag frei.
Ein großes Dankeschön geht an Stefan, den PJ-Koordinator, der mit viel Geduld, hilfreichen Tipps und seiner offenen Art den Einstieg erleichtert hat. Durch seine Unterstützung fühlt man sich jederzeit gut betreut. Außerdem kann man eventuelle Probleme jederzeit mit ihm besprechen und er hat immer ein offenes Ohr.
Die Atmosphäre auf der Station war freundlich und kollegial, und ich habe die Zusammenarbeit im Team sehr genossen. Insgesamt war das Tertial für mich eine wertvolle Erfahrung, die ich fachlich und persönlich sehr bereichernd fand.
Besonders im Sommer hat man gute Freizeitmöglichkeiten und kann viele Ausflüge rund um den Tegernsee machen.
Ich kann ein PJ-Tertial in Agatharied sehr empfehlen, sowohl für die fachliche Weiterentwicklung als auch für die Erfahrungen in einem motivierten und unterstützenden Team.