Die Pädiatrie im KABEG Klinikum in Klagenfurt hat ein freundlichen Team und die Arbeit mit den Kinder war wirklich toll. In der Pädiatrie in Klagenfurt sind größtenteils Studis von der Uni Graz, die in ihrem KPJ verpflichtend einen Monat in die Pädiatrie rotieren. Während dieses Monats rotieren die Studierenden alle paar Tage auf eine andere Station/ in einen anderen Funktionsbereich, um möglichst viele Bereiche der Pädiatrie zu durchlaufen. Problematisch daran ist, dass alle KPJ-Studierenden nach demselben Rotationsplan durch die Klinik wechseln. Also auch die internationalen Studierenden, die teilweise 4 Monate in der Fachrichtung verbringen. Dadurch wird man kaum eingearbeitet und bekommt nur wenige Aufgaben zu erledigen. In der Notaufnahme dürfen KPJler die Kinder in der Regel körperlich untersuchen und die stationären Patienten kann man auf Nachfrage in der Mittagsbesprechung vorstellen. Insgesamt gibt es leider kaum Lehre in der Pädiatrie und man muss sehr viel Eigeninitiative zeigen, um überhaupt etwas selber machen zu dürfen. KPJ-Unterricht gibt es einmal pro Woche fächerübergreifend (in 4 Monaten war einmal ein pädiatrisches Thema dabei) und zudem gibt es fachinterne Fortbildung, die mal mehr mal weniger für KPJler geeignet sind.
Alles in allem kann man in der Pädiatrie im KABEG Klinikum viele verschiedene Abteilungen kennenlernen, wird meiner Meinung nach aber nicht gut auf den Beruf als Arzt/Ärztin vorbereitet. Die KPJler haben etwa das Ansehen von Famulierenden. Nur mit viel Eigeninitiative bekommt man ein bisschen Lehre. Wer ein entspanntes Tertial in der Nähe der Berge sucht, ist hier genau richtig. Für alle, die die Arbeit in der Pädiatrie lernen und selbstständig arbeiten möchten, ist ein anderes Krankenhaus womöglich besser geeignet.
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