PJ-Tertial Plastische Chirurgie in Marienhospital (11/2025 bis 2/2026)

Station(en)
P4AB
Einsatzbereiche
Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Station, Diagnostik, OP
Heimatuni
Heidelberg - Fakultaet Heidelberg
Kommentar
Die Plastische Chirurgie am Marienhospital genießt nicht nur deutschlandweit, sondern auch international einen exzellenten Ruf. Eine Besonderheit des Hauses ist die historisch gewachsene Struktur mit zwei eigenständigen Abteilungen: GEPL und REPL. Im Rahmen des Praktischen Jahres besteht die Möglichkeit, jeweils acht Wochen in beiden Bereichen zu rotieren und so das gesamte Spektrum der Plastischen Chirurgie in außergewöhnlicher Breite kennenzulernen.

Die GEPL-Abteilung ist insbesondere für ihre funktionell-ästhetische Rhinoplastik renommiert. Darüber hinaus bietet sie ein breites operatives Spektrum im Gesichtsbereich, sowie zahlreiche Eingriffe bei Basalzell- und Plattenepithelkarzinomen.

Die REPL-Abteilung deckt im Wesentlichen alle rekonstruktiven Eingriffe unterhalb des Gesichts ab und gehört deutschlandweit zu den führenden Zentren für Brustrekonstruktionen. Zusätzlich umfasst ihr Spektrum freie Lappenplastiken, Handchirurgie und komplexe mikrochirurgische Eingriffe. Die fachliche Expertise und das operative Niveau beider Abteilungen sind beeindruckend und bieten PJ-Studierenden eine außergewöhnliche Möglichkeit, das Fach in seiner gesamten Breite kennenzulernen und zu vertiefen.

Da ich aus persönlichem Interesse überwiegend in der GEPL-Abteilung eingesetzt war, kann ich insbesondere für diesen Bereich sprechen. Neben der hohen fachlichen Qualität habe ich vor allem das außerordentlich freundliche Arbeitsklima erlebt. Das ärztliche Team, das OP-Personal, die Station sowie auch die Chefarztsekretärin waren jederzeit hilfsbereit und entgegenkommend.
Je nach Ausbildungsstand darf man aktiv assistieren, eigenständig nähen, Wundversorgungen übernehmen und Patienten mitbetreuen. Fragen sind jederzeit willkommen und werden geduldig sowie auf Augenhöhe beantwortet. Auch im OP findet kontinuierliches Teaching statt. Besonders hervorheben möchte ich die von Chefarzt Dr. Haack angebotenen Seminartage, die inhaltlich äußerst fundiert und zugleich professionell sowie angenehm gestaltet waren. Hier lernt man nicht nur zuzuschauen, sondern Zusammenhänge wirklich zu verstehen.

Für mich war dieses Tertial fachlich wie menschlich eine außergewöhnlich bereichernde Erfahrung. Ich habe enorm viel gelernt.

Ich kann das PJ in der Plastischen Chirurgie am Marienhospital uneingeschränkt und mit voller Überzeugung weiterempfehlen.
Bewerbung
Bewerbung über das PJ-Portal
Unterricht
4x / Woche
Inhalte
Bildgebung
EKG
Repetitorien
Fallbesprechung
Patientenvorstellung
Tätigkeiten
Braunülen legen
Blut abnehmen
Chirurgische Wundversorgung
Mitoperieren
Briefe schreiben
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Unterkunft gestellt
Gehalt in EUR
765
Gebühren in EUR
200€ für Wohnheimzimmer

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1