Insgesamt ein tolles Tertial mit einem sehr netten Team. Wir waren leider sehr viele PJs, sodass wir uns gut absprechen mussten und uns auf die u.g. Stationen verteilt haben. Die Einteilung haben wir selbst gemacht und meistens vorher für eine Woche festgelegt. Das hat mehr oder weniger gut geklappt.
Station
Auf Station beginnt der Tag um 7 Uhr. Man kann eigene Patienten übernehmen und wird bei deren Betreuung unterstützt. Je nach Assistenzarzt, welcher gerade die Station betreut ist das PJ Aufgabenfeld etwas unterschiedlich. Alle sind sehr nett und man kann alles fragen.
OP
Je nach OP kann man zuschauen oder mitmachen (einfach den Operateur fragen). Ebenfalls werden die PJs für die DaVinci-Assistenz eingearbeitet. Das macht Spaß und es ist natürlich schön, wenn man das in seiner Assistenzarztzeit schon kann. Sprecht Euch mit den Operateuren ab, wer wann in die DaVinci-Assistenz rotiert, damit die nicht ständig jemanden neu einarbeiten müssen. Das OP Personal ist wirklich sehr nett. Auch die Kinder OPs sind sehr sehenswert.
Uroonkologie
In der Uroonkologie kann man entweder in der Sprechstunde bei den Oberärzten dabei sein oder beim Assistenzarzt in der uroonkologischen Tagesklinik. Bei beiden lernt man sehr viel und es lohnt sich definitiv hier eine Woche zu verbringen.
Poliklinik
Die Poliklinik fand ich am Anfang etwas überfordernd, weil es dort sehr trubelig ist. Am besten hängt ihr Euch zu Beginn an einen der Assistenzärzte. Dann kommt man sehr schnell dahin eigene Patienten zu betreuen. Hier lernt man wirklich viel und wird gut dabei begleitet. Auch hier kann man jede Person alles fragen. Schaut euch auf jeden Fall auch die Spezialsprechstunden (Prostata, Neurourologie, Kinder) und den OP in der Poliklinik an. Im Poli-OP werden vor allem endourologische Eingriffe vorgenommen.
Andrologie
Innerhalb des urologischen Tertials verbringt man noch eine Woche in der Andrologie (Domagkstraße 11, bei der Blutspende). Die Tür ist bis 7:30 Uhr zu, einfach klopfen. Montag, Dienstag und Donnerstag sind OPs. Am besten sich den OP Plan zeigen lassen und zu den OPs gehen, wo man zuschauen möchte. Man kann auch fragen, ob man die SHKs beim assistieren auslösen darf. Dienstags ist immer Jugendsprechstunde, da sieht man mal was anderes als in der allgemeinen Sprechstunde. Mittwochs ist um 13 Uhr Fallbesprechung von interessanten Fällen und um 15 Uhr ist die gemeinsame Besprechung mit den Gynäkologen. Am Freitag muss man erst um 8:15 Uhr da sein, da findet eine Besprechung statt in der dann neue Mitarbeiter vorgestellt werden (ja, man selbst auch).