In der Inneren im Franziskus sind mind. zwei Rotationen vorgesehen. Wenn man möchte, kann man zudem auch noch in die Notaufnahme (2 Wochen) oder die Radiologie (1 Woche) rotieren, darum sollte man sich aber vor Tertialbeginn kümmern.
Gut gefallen hat mir, dass man auch innerhalb der verschiedenen Kliniken rotiert, bspw in der Kardiologie jeweils eine Woche in der Funktionsdiagnostik und im Herzkatheterlabor verbringt. Auch in der Gastro ist eine Woche in der Endoskopie vorgesehen.
Die ärztlichen Teams inkl. Ober- und Chefärzte sind insgesamt auch wirklich sehr nett und generell auch motiviert, einem etwas beizubringen. Leider ist es auch oft aus Zeitmangel/viel Arbeit etwas kurz gekommen. Auch die Teilnahme an den Visiten ist recht unterschiedlich ausgefallen, da man morgens doch recht lange mit Blutabnehmen beschäftigt ist.
Das Betreuen von eigenen Patienten hat auch unterschiedlich gut geklappt. Die Aufnahme und das Arztbrief-Schreiben konnte man immer eigenständig durchführen und auch gut besprechen, bei der Behandlung zwischendurch war man dann nicht mehr so stark involviert, da hätte ich mir teilweise mehr Erklärung/Besprechung vom Vorgehen gewünscht.
Insbesondere in der Kardiologie wurde man auch oft zu interessanten Befunden dazugerufen, was mir wieder sehr positiv aufgefallen ist.
Ansonsten gab es immer einmal in der Woche PJ Unterricht, der nicht nur Innere behandelt hat und auch überwiegend sehr gut war. Zusätzlich gab es alle 2 Wochen eine Röntgenbesprechung nur für PJlerInnen. Das Essen (Frühstück und Mittag) wird vom Krankenhaus mit einem gewissen Budget gestellt und ist zeitlich auch immer möglich gewesen.