Als Chirurgie-Süchtiger hatte ich wenig Erwartungen an das Innere-Tertial. In Magdeburg wird dies in eine 2-fache Rotation aufgeteilt, bei denen mindestens eine Wunschangabe berücksichtigt wird - Bei mir wurde es Gastro und später dann Kardio (eigener Bericht). Die Gastroenterologie gibt sich wirklich Mühe in Hinblick auf Lehre und PJler-Betreuung. Jeder hat prinzipiell einen Facharzt/Oberarzt Mentor, an den man sich zwar halten kann, aber ich habe meinen kaum gesehen. Das war aber auch der Tatsache geschuldet, dass es innerhalb der Gastro auch noch einen weiteren Rotationsplan gibt, der alle PJler jeweils für eine gewisse Zeit einteilt (Funktion, Ambulanz, Außenlieger, Infektiologie, Station). Dadurch hat man zwar auch einige Teile bei denen man "nur" Stationsarbeit hat, aber ist dafür beispielsweise in der Funktion völlig frei beweglich und muss morgens nicht noch Blutentnahmen auf der Station fertig machen, bevor man sich den interessanteren Dingen widmet. Das Team insgesamt sehr freundlich, die Assistenzärzte insbesondere! Zu den Tätigkeiten im Rahmen der Rotationen gehörten natürlich BE´s/Flexülen, Aufnahmen etc., aber auch supervisionierte Visiten und eigenständige Aszitespunktionen. In der Sono kam man auch zum Schallen. Insgesamt perfekter Start für das erste Tertial, auch für Leute die vielleicht nicht zwingend in die Innere wollen. Rahmenbedingungen auch super: 950 Euro + Studientag alle 2 Wochen.