PJ-Tertial Plastische Chirurgie in Universitaetsklinik Beograd (4/2025 bis 7/2025)
Station(en)
Verbrennungen, Hauttumoren, allgemein plastisch
Einsatzbereiche
OP
Heimatuni
Zuerich (Schweiz)
Kommentar
Ich war vier Monate in Belgrad an der Uniklinik Belgrad. Primär um ein bisschen in meine Kultur einzutauchen und um die Sprache zu verbessern.
Den ersten Monat verbrach ich auf der Plastischen Chirurgie:
All in all bin ich zufrieden mit diesem Monat dort. Ich wurde zwar mit fragenden und misstrauischen Blicken "willkommen" geheissen - wieso ich denn aus der CH zu Ihnen gekommen bin usw... - aber nachdem sie gesehen haben, dass ich bereits Erfahrungen im OPs hatte und mich motiviert angestellt habe, wurde das ganze Team sehr entspannt und ich konnte extrem viel machen im OP, primär auf der Verbrennungsstation. Die Leute sind super nett un zuvorkommend. Ich war sehr frei in der Gestaltung meines Aufenthalts dort, was mich zum nächsten Punkt bringt -->
Lifestyle in Belgrad: Die grösste Stadt im Balkan, bekannt für Party und Kultur. Sehr lebendig, die Strassen sind v.a. im Sommer immer voll. Wegen den flexiblen Arbeitszeiten konnte ich die Zeit dort sehr geniessen und in die Kultur eintauchen.
Es ist eine sehr touristische Stadt, die jungen Leute sprechen alle gut bis sehr gut Englisch, die Älteren eher weniger. Die Sprache zu beherrschen ist auf jeden Fall sehr von Vorteil.
Bewerbung
Ich habe alles selbst organisiert. Es ging einfacher als anfangs gedacht!
Angefangen mit dem ersten Mail an die Adresse von der Uniklinik. Die haben mich dann an eine Fakultätsadresse für Internationale Beziehung o.ä. verwiesen. Dort musste ich ein paar Dokumente hin und her mailen und konnte auch wählen wann welche Stationen ich besuchen wollte. Ich war immer parallel in Kontakt mit jemandem aus der Klinik und jemandem vom Büro. War tlw. anstrengend aber all in all war Kommunikation i.O.
Wohnen: Sst. organisisert via lokale Immobilienseiten, Airbnb, Connections
Ich fand die Zeit dort mega, und empfehle allen, die im Balkan ihre Herkunft haben, dort einen Teil vom PJ/WSJ zu absolvieren. Da es eine etwas exotische PJ-Destination ist, und ich mir vorstellen kann, dass schnell Zweifel an der Idee aufkommen könnten, lasse ich meine Mailadresse hier, falls jemand mit dem Gedanken spielt und Fragen hat: [email protected]