PJ-Tertial Radiologie in Diakonie-Klinikum Stuttgart (8/2025 bis 10/2025)

Station(en)
Radiologie
Einsatzbereiche
Diagnostik
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Ich hatte mein Wahltertial gesplittet und war davor 8 Wochen in der Schweiz in einer großen Abteilung, während die Radiologie am Diak eher klein ist. Es ist zwar sicherlich nicht verkeht, sich beides anzuschauen, aber ich hätte viel lieber das ganze Tertial in Stuttgart verbracht. Während ich in der Schweiz das Pech hatte, 4 Wochen jemandem zugeteilt zu sein, der keine Lust auf mich hatte, waren dort immer alle freundlich, offen und hilfsbreit. Ich hatte eigentlich immer einen Arbeitsplatz und meine Befunde wurden ausführlich mit den Oberärzten besprochen. In der Schweiz wurden meine Befunde oft nicht besprochen, daher habe ich das als großes Privileg empfunden. Generell hatte ich den Eindruck, dass am Diak die Befunde eine höhere Qualität haben, auf jeden Fall wenn ich meine Befunde vergleiche. Für ein kleines Haus nimmt die interventionelle Radiologie einen relativ großen Stellenwert ein, also soweit ich das beurteilen kann. Zum einen CT-gestützte Interventionen wie Biopsien, auch auch in der Angiografie. Ich habe neben klassischen Eingriffen am Becken/Bein auch Prostata-, Gelenk- und eine Pfortader- und Lebervenenembolisation, Nebennierenvenkatheter und Portanlagen gesehen. Hier ist es immer möglich, zuzuschauen und fast immer, zu assistieren. Selbstständig habe ich dort nichts gemacht (z.B. Piccline gelegt), ich weiß auch nicht, ob das in Frage kommt, wenn man fähiger ist oder länger bleibt. Ich persönlich hatte damit kein Problem und ich hatte auch einfach den Eindruck, dass dort auf Qualität der Arbeit geachtet wird... Mir hat es jedenfalss auch so große Freude bereitet und falls ich nicht selbst dazugekommen bin, wurde ich auch oft angerufen. Eine schöne Abwechslung, da man in anderen Abteilungen eigentlich nur für Nadeln und Blutabnahmen angerufen wird. Das hielt sich in der Radiologie wirklich sehr in Grenzen und auch sonst hatte ich keine Aufgabe, die irgendwie lästig gewesen wäre. Einmal die Woche macht einer der beiden Chefärzte, Herr Moll, für alle PJler Unterricht mit teils interessanten Fällen, teils "normalen" Fällen, mit denen sich alle auskennen sollten. Ich fand den Unterricht spitze, weil auch unterhaltsam, und er war insbesondere während der anderen Tertiale immer das Highlight der Woche, das glücklicherweise fast nie ausgefallen ist.
Vielleicht noch ein bisschen zu den Nachteilen: die Abteilung ist eben schon klein, das MRT-Gerät wird mit einer Praxis geteilt und die Arbeitsliste ist nicht so, dass man sich da immer was aussuchen kann, worauf man gerade Lust hat. War in der Schweiz anders, aber da hat es mir auch nichts gebracht. Sonos werden eigentlich auch nicht gemacht und wenn, dann wäre es an mir vorbeigegangen. Ich persönlich finde das nicht so tragisch und kann trotzdem empfehlen, Radiologie am Diak zu machen. Hinsichtlich Betreuung wurden meine Erwartungen definitiv übertroffen und ich hätte wahrscheinlich deutlich mehr gelernt, wenn ich dort das ganze Tertial verbracht hätte. Also wer eine gute Grundlage schaffen möchte, ist hier am richtigen Ort. Und wenn man dort sein M3 macht, hat man mit Herrn Artzner, dem anderen CA, sicherlich den besten Prüfer:)
Bewerbung
über die Uni
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Bildgebung
Fallbesprechung
Tätigkeiten
Braunülen legen
Röntgenbesprechung
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
Vor 15:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Gehalt in EUR
ca 930

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1