Große Empfehlung. Ich bin sehr dankbar für dieses tolle Tertial.
Mit S-Bahn easy zu erreichen ab Dresden, besonders aus der Neustadt (9min Bahn+10 min Fußweg).
Beginn der Frühbesprechung 7:20, dort kann man sich aussuchen/wird aktiv dort eingeteilt wo man viel lernt und viel machen kann. Ende ist wenn der Saal fertig ist oder spätestens 15:45, wenn spannende Sachen anliegen sammelt man auch Pluspunkte wenn man länger dableibt, meist aber früher Schluss.
Es gibt im zentralen OP 4 Säle, in der 2. Etage nochmal 2, einen Augen-OP mit kurzen Punkten ca. 2x/Woche und einen ambulanten OP im MVZ ca. 3×/Woche. Da max. 2 PJ'ler gleichzeitig da sind kann man hier wenn man alle sehr lieben Anästhesisten kennengelernt hat (in dem kleinen Team geht das sehr schnell) auch mal hin und herspringen und hat so eine extrem steile Lernkurve.
Das ausgesprochen nette Team der Anästhesiepflege freut sich wenn man Ihnen unter die Arme greift und mal Flexülen legt und das Monitoring anbringt, und hilft einem dafür auch sehr oft weiter und macht den Tag angenehmer :) Der Umgang war immer sehr positiv.
Durch das kleine Team kann man nach mehr oder weniger langer Aufwärmphase sehr viel intubieren (mit Engagement und schlauer Saalwahl >100 ITN im Tertial möglich), Spinalanästhesien stechen, durch die GCH auch öfters Arterien legen, wird bei Interesse auch in die regionalen Anästhesieverfahren eingeführt und ab und zu fällt auch im günstigen Moment mal ein ZVK ab. Im ambulanten OP hat man zusätzlich den Einblick wie Anästhesie in der niedergelassenen Praxis abläuft.
Auch eine Rotation auf die ITS ist möglich, diese sollte man rechtzeitig absprechen da auch die Inneren PJler auf ITS rotieren.
Besonders hervorheben möchte ich die Betreuung durch den Chefarzt, der oft mit im Saal ist und Lehre und Ausbildung hoch schätzt, vorlebt und das als Mantra in der Abteilung etabliert hat. Neben den Assistenten werden auch PJler sehr gefördert, insbesondere wenn man grundlegende Tugenden wie Pünktlichkeit, Freundlichkeit und etwas Interesse mitbringt. Es gibt durch Ihn immer sehr gutes fachliches und menschliches Teaching im OP und man darf unter seiner Obhut Narkosen nach gewisser Zeit auch sehr selbstständig leiten und auch sehr viele auch anspruchsvollere Tätigkeiten ausführen. Auch bekommt man durch dieses Vorleben von Lehre und Ausbildung von allen Ärzten der Abteilung generell viel Wertschätzung entgegengebracht und darf viel mit anpacken und wird zB. auch mal angerufen, wenn es eine spannende Einleitung gibt oder man parallel schonmal eine Arterie legen oder einen Block stechen kann. Das gibt einem das Gefühl, wirklich zum Team dazuzugehören.
Auch die Tatsache, dass sich im Team mittlerweile einige ehemalige PJler sowie viele Fach/Oberärzte aus der Uni finden, spricht für sich.
Mittag wird bis 4,80€ übernommen.
PJ -Unterricht immer Montags, manchmal fällt der auch aus aber sonst gut.
NEF-Fahrten werden fest organisiert (2 Tage) und sind mit etwas Glück für spannende Einsätze sehr interessant.