Vorweg: Sehr cooles Team! Ich habe mich mit dem gesamten Team wunderbar verstanden. Da Orthopädie mein Wahlfach war und viele PJler der Uni Münster in ihrem chirurgischen Tertial hierhin rotierten, die nicht an Chirurgie interessiert waren, konnte ich viele OPs mitnehmen und hier viel machen. Insgesamt würde ich jedem PJler empfehlen, hier in die Notaufnahme zu gehen. Dafür solltet ihr euch über die Assistenten eine Freischaltung für das Diktierprogramm organisieren lassen. Damit könnt ihr dort sehr selbstständig arbeiten. Auch für die Briefe auf Station ist das Programm sehr hilfreich.
Ich hatte eine sehr gute Zeit im Klinikum Osnabrück. Trotz enormer Arbeitsbelastung des Teams hat man versucht, sich Zeit zu nehmen. Ihr fallt sicherlich den einen oder anderen Tag mal hintenüber, aber wenn ihr euch die Aufgaben einfordert und zeigt, dass ihr euch einbringen und was lernen wollt, habe ich das Gefühl, dass es hiervon weniger Tage gibt. Damit einhergehend ist es sicherlich typabhängig, wie viel man aus dem Tertial mitnimmt.
Sehr gut fand ich den häufigen PJ-Unterricht, durch welchen man einen guten Kontakt zu allen anderen PJlern im Haus bekam und sich eine gute Zeit dort machen konnte.