PJ-Tertial Herz-/Gefäßchirurgie in Klinikum Burgenlandkreis (11/2024 bis 3/2025)

Station(en)
Gefäßchirurgie
Einsatzbereiche
OP, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Notaufnahme, Diagnostik, Station
Heimatuni
Halle
Kommentar
Der erste Tag fing mit den allgemeinen Belehrungen, Austeilen von Schlüsseln und Wäsche sowie einer Führung durch das Haus an. Wir wurden dann auf die Stationen gebracht und kurz vorgestellt.

Man konnte sich relativ flexibel mit den anderen PJ-ler*innen die Rotationen durch die Stationen einteilen. Auch im Verlauf des Tertials war es kein Problem, sich bestimmte Dinge zu wünschen. Ebenso war die Verteilung der Studientage individuell möglich.

Auf der Gefäßchirurgie hat man morgens Blut abgenommen, danach ist man mit zur Visite gelaufen. Dort dokumentiert man mit oder macht dann ggf. Verbände. Bei Möglichkeit ist man mit dem "alten" Chefarzt (er ist dann im Dezember in den wohlverdienten Ruhestand gegangen und hat nur noch die Sprechstunde gehalten) auch auf ITS gegangen. Dort hat er nach Prüfungsstandard eine Patientenuntersuchung mit Übergabe und Doku machen dürfen. Er hatte sich auch oft mit uns PJ-lerinnen hingesetzt und Themen besprochen. Durch die Umbruchzeit im Januar war dies dem "neuen" Chef nicht in diesem Umfang möglich. Im Team hat man sich über die Zeit ganz gut integrieren können. Insgesamt hat man dann neben BE & Flexülen vor allem die Patientenaufnahmen sowie Assistenz in OP/Angio übernommen. Man konnte auch Dienste z.B. am Wochenende mitmachen, in denen man dann besonders in der ZNA relativ eigenständig tätig werden konnte.

In der kurzen Rotation in die UC/Ortho wurde man auch herzlich auf- & überall mitgenommen. Da ich dort nur 2 Wochen verbracht habe, kann ich zu den Abläufen allerdings nicht allzu viel sagen. Im Großen und Ganzen sind die Tätigkeiten auf allen chirurgischen Stationen ähnlich.

Insgesamt hat mir das PJ in Naumburg sehr gut gefallen. Es wird sich viel Mühe gegeben, dass man etwas lernt, gerade wenn man auch Eigeninitiative zeigt. So wie überall gibt es natürlich auch Tätigkeiten, die einem weniger gefallen, und Kolleg*innen, mit denen man besser oder schlechter klar kommt.

Ich würde das Klinikum allen empfehlen, die ein kleineres Haus bevorzugen, in dem man die persönlicheren Kontakte zu allen Kolleg*innen der verschiedenen Abteilung und sich auch selber einbringen möchte.
Bewerbung
Die Bewerbung läuft über das PJ-Portal. Die Personalabteilung hat sich dann auch zeitnah gemeldet und alle weiteren Schritte erläutert. Bei mir lief es über die nationale Phase, da für meine Uni keine direkten Plätzen in der Chirurgie angeboten wurden. Lief dann über die Uni Jena. Da gab es aber auch keinerlei Probleme und alles lief sehr zügig ab.
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Blut abnehmen
Röntgenbesprechung
Mitoperieren
Patienten aufnehmen
Braunülen legen
Chirurgische Wundversorgung
Patienten untersuchen
Rehas anmelden
Untersuchungen anmelden
Notaufnahme
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Essen frei / billiger
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Unterkunft gestellt
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Gehalt in EUR
633

Noten

Team/Station
2
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
2
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.2