Mir hat mein Tertial in der Inneren in Eichstätt sehr gut gefallen. Man bekommt eine ausführliche Einführung, eigenes Telefon, Spind etc. Die ersten Wochen arbeitet man vor allem auf Station mit, kann im Verlauf dann auch eigene Patienten übernehmen und mit dem Oberarzt besprechen. Falls es nichts zu tun gibt kann man jederzeit in die Funktion gehen. Im Gespräch mit dem Chefarzt kann man Wünsche bezüglich der Einteilung angeben, Rotationen auf die Palliativ oder Geriatrie sowie nach Kösching in die Gefässambulanz sind möglich. Intensivstation und Notaufnahme sind fest eingeplant, mir persönlich hat es in der Notaufnahme am besten gefallen, da man eigenständig arbeiten kann und Verantwortung übernimmt.
Mittagessen ist nach der Röntgenbesprechung gemeinsam mit dem Team, für PJler ist es kostenlos.
Man bekommt 400 Euro Gehalt + ggf. 200 Wohnzuschuss, wenn man kein Wohnheimszimmer in Anspruch nimmt.
Insgesamt wird hier sehr nach den PJlern geschaut und immer wieder nach Verbesserungsvorschlägen gefragt. Natürlich finden in einer kleinen Klinik wie Eichstätt keine superkomplexen Behandlungen und onkologische Therapien statt, aber wer die Basics der Inneren lernen möchte in angenehmem Umfeld ist hier sicherlich gut aufgehoben.