PJ-Tertial Innere in Kantonsspital Schaffhausen (9/2025 bis 12/2025)

Station(en)
3,5,6
Einsatzbereiche
Station, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Notaufnahme, Diagnostik
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Ich hatte ein wirklich tolles Tertial in der Inneren Medizin in Schaffhausen. Es ist wirklich alles von vorne bis hinten super organisiert, was einem den Start in das Tertial sehr einfach gestaltet. Das ganze Team ist super nett, es herrscht Du-Kultur und jeder ist wirklich sehr auf Lehre bedacht. Man startet zunächst auf den Stationen, dort ist man immer für mehrere Tage einem Assistenzarzt zugeteilt. Somit hat man immer einen direkten Ansprechpartner. Hier darf man Patienten eigenständig übernehmen, die Visite leiten etc. Zudem gibt es eine volle Woche, in der man beliebig zu den ambulanten Sprechstunden gehen darf (Endoskopie/Pneumologie/Onkologie/Kardiologie/Neurologie etc). Hier wurde ich auch überall sehr freundlich aufgenommen und alle waren sehr bemüht möglichst viel zu zeigen und zu erklären. Zum Schluss des Tertials standen noch 5 Wochen Notaufnahme in verschiedenen Schichten an. Auch hier darf man in Rücksprache mit den zuständigen Assistenz-/ und Kaderärzten Patienten eigenständig übernehmen . Hier war meine Lernkurve auch extrem groß. Nachdienste darf man bei eigenem Interesse auch übernehmen, es lohnt sich auf jeden Fall!
Jeden Tag gab es mindestens ein Fortbildung. Zudem gab es sehr regelmäßig gemeinsam mit den Blockstudenten der Uni Bern PJ-Unterricht direkt am Krankenbett oder mit Fallbesprechungen.
Ein Zimmer mit Bad und Gemeinschaftsküche im Spital-Wohnheim direkt gegenüber wird vom Spital gestellt. Mir wurde leider trotz rechtzeitiger Organisation vergessen ein Zimmer zu reservieren, sodass die Spital-eigenen Zimmer bereits alle belegt waren. Dennoch konnte ich über eine Immobilienfirma im selbigen Haus zügig ein Zimmer mieten, und die entstandenen Kosten wurden von dem Spital übernommen.
Schaffhausen selber ist ein wirklich schönes kleines Städtchen, was selbst schon wirklich viel zu bieten hat. Es ist aber auch ein wirklich guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die ganze Schweiz. Ich empfehle hierfür das Halbtax Abo der SBB. Zudem hat man 7 Urlaubstage entkoppelt von den deutschen Urlaubstagen, die man ebenfalls gut für etwas längere Ausflüge verwenden kann :)
Zusammenfassen bin ich wirklich rundum zufrieden mit dem Tertial in Schaffhausen gewesen und würde es wirklich jederzeit nochmal machen!
Bewerbung
2,5 Jahre in voraus.
Unterricht
Häufiger als 5x / Woche
Inhalte
Fallbesprechung
Sonst. Fortbildung
Bildgebung
Repetitorien
EKG
Patientenvorstellung
Tätigkeiten
Notaufnahme
Eigene Patienten betreuen
Briefe schreiben
Patienten aufnehmen
Röntgenbesprechung
Patienten untersuchen
Untersuchungen anmelden
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Frei verfügbar
Tätigkeiten
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Unterkunft gestellt
Gehalt in EUR
1000 CHF
Gebühren in EUR
-

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1