Der Dienstbeginn ist montags, mittwochs und donnerstags um 7:30 Uhr sowie dienstags und freitags um 7:00 Uhr. Anschließend kann man sich in der Regel frei aussuchen, wo man eingesetzt sein möchte: auf der Wöchnerinnenstation, der gynäkologischen Station, im Kreißsaal oder im OP. Manchmal erfolgt eine OP-Einteilung bereits im Voraus.
Es wird sehr viel gezeigt und erklärt. Im OP darf man assistieren (1. Assistenz) und ärztliche Tätigkeiten unter Anleitung übernehmen. Der Schwerpunkt liegt klar in der Geburtshilfe, gynäkologische Fälle sind vergleichsweise weniger.
Das Team ist sehr nett und man fühlt sich schnell integriert. Auf Wunsch kann man auch Nacht- und Wochenenddienste mitmachen. Die Übergabe findet jeden Tag um 15:30 Uhr statt, danach kann man nach Hause gehen.
Zum Haus und den Rahmenbedingungen:
Man erhält den PJ-Höchstsatz. Optional kann man eine kostengünstige Unterkunft beziehen (habe ich selbst nicht genutzt und kann sie daher nicht bewerten). In der Kantine kann man zu Mitarbeiterpreisen essen oder alternativ eine Essenspauschale zahlen (letztere lohnt sich jedoch eher nicht, da sie zu teuer ist).
Zweimal pro Woche findet PJ-Unterricht statt (verschiedene Fachrichtungen). I
Insgesamt ein lehrreiches und freundliches PJ-Tertial mit viel praktischer Geburtshilfeerfahrung.