Mein Tertial in der Kinder- und Jugendpsychiatrie war eine unglaublich bereichernde und lehrreiche Erfahrung. Besonders hervorzuheben ist das großartige Team, das jederzeit hilfsbereit und unterstützend war. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Psychologen, Sozialarbeitern und Pflegekräften war stets auf einem hohen Niveau und hat mir viele neue Perspektiven eröffnet.
Die flachen Hierarchien haben das Arbeitsklima sehr angenehm gestaltet. Sowohl Assistenzärzte als auch Oberärzte waren stets offen für Fragen und Diskussionen, wodurch ich mich nie scheuen musste, bei Unklarheiten nachzufragen oder um Unterstützung zu bitten. Es wurde sehr darauf geachtet, dass ich mich als wertvolles Mitglied des Teams fühle – und das nicht nur als Praktikantin, sondern als aktive Mitwirkende.
Ein weiterer großer Vorteil waren die regelmäßigen Fortbildungen, die dienstags und donnerstags stattfanden. Diese waren äußerst hilfreich, um mein Wissen zu vertiefen und aktuelle Themen aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie besser zu verstehen.
Besonders schön war, dass ich nach etwa einem Monat bereits die Fallführung eines Patienten übernehmen durfte. Diese Verantwortung hat mir viel Selbstvertrauen gegeben und war eine tolle Gelegenheit, als quasi „Assistenzarzt-light“ in einem geschützten Rahmen zu arbeiten. Ich konnte eigenständig Entscheidungen treffen und wurde dabei immer gut begleitet und unterstützt.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass dieses Tertial eine wertvolle Erfahrung war, bei der ich viel gelernt habe, mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickeln konnte und mich immer als Teil eines motivierten und respektvollen Teams gefühlt habe.