Allen Studierenden, die Interesse an Radiologie haben, kann ich ein Tertial an der Uniklinik wirklich nur wärmstens ans Herz legen.
Direkt am ersten Tag bekommt man seine Zugänge für die Systeme in die Hand gedrückt und kann frei anfangen zu befunden. Der Morgen startet dabei immer mit einer Fallvorstellung aus dem Team und in der Vorlesungszeit auch mit einem kleinen Teaching, teilweise sogar vom Chef persönlich. Darüber hinaus gibt es einmal wöchentlich ein generelles PJ-Seminar für alle Studierenden.
Man bekommt direkt Feedback zu den eigenen Befunden, welche dann jeweils nach Untersuchung von Assistenzärztinnen oder Oberärztinnen korrigiert werden. Es gibt einen eigenen PJ-Raum mit zwei Rechnern und eigentlich immer freie PCs, die über die verschiedenen Standorte der Radiologie verteilt sind, sodass man nie ohne Arbeitsplatz dasteht. Man kann zudem jederzeit auf die Leute zugehen, wenn man mal etwas anderes sehen möchte, und einfach mit zu den Röntgendemos oder Interventionen gehen.
Das gesamte Team ist stets hilfsbereit und es gibt keine einzige Person, bei der man je Angst haben müsste nachzufragen, wenn man etwas nicht versteht oder kennt. Alle aus dem PJ waren zudem stets eingeladen, am monatlichen Treffen der Assistenzärzt*innen teilzunehmen oder auch einfach zum Abteilungsfest zu kommen.