PJ-Tertial Unfallchirurgie in Klinikum Hochrhein (8/2025 bis 10/2025)

Station(en)
Belchen West
Einsatzbereiche
Notaufnahme, Diagnostik, Station, OP, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde
Heimatuni
Freiburg
Kommentar
Ich habe ein halbes Tertial in der Unfallchirurgie/Orthopädie am Klinikum Hochrhein in Waldshut-Tiengen absolviert.
Der Tag beginnt um 7.30 Uhr mit der Frühbesprechung. Danach findet auf Station die Visite statt, bei der man mitmachen darf. Meist wird man aber gebeten, mit in den OP zum assistieren zu gehen. Je nachdem verbringt man also mehr oder weniger Zeit im OP und je nach Operateur darf man auch mehr oder weniger machen. Wenn man nicht im OP ist hat man die Wahl zwischen Station oder Ambulanz/Notaufnahme und kann da relativ frei aussuchen, was man macht. Ich habe meistens auf Station mitgeholfen und Briefe geschrieben oder Braunülen gelegt und Blut abgenommen. Die Motivation, mir etwas zu zeigen war sehr variabel, man ist eher nicht daran gewöhnt PJler zu haben, die interessiert sein könnten. Die Assistenten sprechen fast alle eine andere Muttersprache als Deutsch und kommen aus anderen Ländern, oft sind die auch gerade erst noch dabei sich an den deutschen Klinikalltag zu gewöhnen und haben entsprechend wenige Kapazität zum erklären. Meistens hat man aber etwas zu tun und alle im Team sind nett und respektieren einen als Mitglied des Teams. Mir wurde immer wertschätzend begegnet und man merkt, dass an einem so peripheren Haus wirklich die Medizin für die Menschen gemacht wird und nichts anderes im Vordergrund steht. Insgesamt also ein sehr menschliches Arbeitsklima.
Der Tag endet um 15 Uhr mit der Nachmittagsbesprechung, die maximal bis 15.40 geht. Dann kann man nach Hause gehen.
Man bekommt ein Zimmer im Personalwohnheim gestellt und es gibt für PJler kostenloses (leckeres) Mittagessen. Insgesamt war das Tertial eher mittelgut organisiert, weil wie gesagt eher selten PJler nach Waldshut kommen. Am Ende hat aber alles funktioniert und es waren immer alle freundlich. Und mit den wenigen PJlern, die außer mir dort waren, habe ich mich auch sehr gut verstanden.
Insgesamt lohnt sich PJ in Waldshut vor allem, um mal das Arbeiten an einem kleinen, sehr peripheren Haus kennen zu lernen. Es ist dort doch einiges anders als am Maximalversorger und definitiv einen Einblick wert.
Bewerbung
normal über das Vergabeverfahren der Uni
Unterricht
Kein Unterricht
Tätigkeiten
Mitoperieren
Poliklinik
Röntgenbesprechung
Untersuchungen anmelden
Blut abnehmen
Braunülen legen
Notaufnahme
Briefe schreiben
Chirurgische Wundversorgung
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Unterkunft gestellt
Essen frei / billiger
Gehalt in EUR
992

Noten

Team/Station
2
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
2
Unterricht
5
Betreuung
3
Freizeit
2
Station / Einrichtung
2
Gesamtnote
2

Durchschnitt 2.13