Positiv:
Das PZN ist eine große Klinik die alle Fachbereiche der Psychiatrie (bis auf KJP) abdeckt, dementsprechend viel kann man auch sehen. Es gibt kein PJ-Unterricht, aber dafür wöchentliche Fortbildungen, an denen man regelmäßig teilnehmen kann. Die Arbeitszeiten sind flexibel und eine Mittagspause war meistens möglich. Man konnte schnell eigenständig Arbeiten und Patienten betreuen. Das Gehalt orientiert sich am Bafög Höchstsatz (ausgenommen der Krankenkassenbeitrag).
Negativ:
Es herrscht eine große Personalnot, die man als PJler zwangsläufig ausgleichen soll. Aufgrund der angespannten Arbeitsverhältnisse gibt es starke Spannungen im Team, die produktives und interprofessionelles Arbeiten teils unmöglich machen.
Man kann schnell eigene Patienten betreuen, erhält aber keine richtige Supervision oder Einarbeitung. Schnell soll man auch möglichst viel der gesamten Stationsarbeit übernehmen (Arzt/Angehörigengespräche, Blutentnahmen, KUs, Zwangsmaßnahmen etc. ). Wird man damit nicht fertig oder kann gewisse Tätigkeiten mangels Erfahrung nicht ausüben, bleibt die Arbeit eher lieger, als das ein Assistenzarzt/in diese übernimmt. Meldet man das hohe Arbeitspensum zurück oder bittet um Hilfe, fielen des Öfteren auch abfällige Kommentare. Ich denke, dass ich auf eine sehr gestresste und ausgebrannte Station getroffen bin und der kollegiale Umgang miteinander nicht repräsentativ für das gesamte Haus ist.
Bewerbung
Bewerbung über das PJ-Portal. Dieses wird von der Verwaltung jedoch nicht eingesehen, zeitnahe Vorstellung/Bewerbung im Haus zusätzlich notwendig