PJ-Tertial Innere in Spital Lachen (2/2025 bis 5/2025)
Station(en)
Station EG & Notfall
Einsatzbereiche
Notaufnahme, Station
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Mein PJ-Tertial startete sehr vielversprechend, da die Klinik hervorragend organisiert ist. Bereits am ersten Tag erhält man den Mitarbeiterausweis sowie alle notwendigen Unterlagen, um den Dienst ohne Verzögerung aufnehmen zu können. Dazu gehören unter anderem Passwörter und Schlüssel und eine kurze Rundführung durch das Haus.
Zur Unterkunft: Wie bereits in vorherigen Berichten erwähnt, sollte man auf keinen Fall ins Alpenrösli ziehen. Deutlich empfehlenswerter sind dagegen die Wohnungen an der Gweerhofstrasse oder der Ziegelhüttenstrasse.
Die Dienstzeiten variieren je nach Einsatzbereich, man kann entweder im Stationsdienst oder in der Notaufnahme tätig sein. Die Stationen arbeiten in der Regel von 8 bis 15 oder 16 Uhr, abhängig von der Assistenzärztin oder dem Assistenzarzt sowie dem Arbeitsaufkommen. Der Tag beginnt um 8 Uhr mit dem Rapport, gefolgt von kurzen Fortbildungen wie dem Pharmaflash am Dienstag oder dem Journalclub am Mittwoch. Danach trifft man sich häufig noch auf einen Kaffee mit den Assistierenden, bevor gegen 9 Uhr die Visite startet. Diese zieht sich meist bis etwa 11 bis 12 Uhr hin. Dabei begleitet man die Assistenzärzte und den Oberarzt mit dem Laptop und dokumentiert Patientengespräche sowie das weitere Vorgehen. Zusätzlich gehört es zum Aufgabenbereich, Hausärzte zu kontaktieren und gelegentlich Abstriche auf VRE oder Covid durchzuführen – da dies nicht vom Pflegepersonal übernommen wird.
Das Mittagessen ist übrigens sehr gut und kostet je nach Portion zwischen 8 und 13 Franken. Nach der Mittagspause gibt es oft noch einen Kaffee, den meist einer der Assistenzärzte spendiert wird. Anschließend verfasst man Entlassbriefe oder führt auch mal 1-2 Mokka-Tests durch, bevor der Arbeitstag endet.
In der Notaufnahme ist die Arbeitszeit je nach UHU aufkommen. wenn wenige da sind ist man 8-15.30 und 15-30 bis 23.00 Uhr vor Ort. Wenn mehrere Uhus da sind hat man den Tag in 3 Zeiten geteilt. ( 8-13,13-18,18-23Uhr) Die Aufgaben und die Eigenständigkeit hängt stark von der jeweiligen Assistenzärztin oder dem Assistenzarzt ab. Oft ist es so, dass man Patienten erst selbst untersucht, bevor die Assistenzärzte und dann der Oberarzt die Untersuchung mehrfach wiederholen – was für die Patienten manchmal ermüdend sein kann. Außerdem gehört es zu den üblichen Aufgaben, EKGs einzuscannen, Covid- und VRE-Abstriche zu machen oder beispielsweise einen Notfall-Schellong-Test durchzuführen. Manche Assistenzärzte behalten nach Nachtdiensten eine größere Anzahl EKGs auf, die morgens eingescannt werden müssen. So kann es schonmal sein dass man sich mal wieder wie ein Sekretär oder eine Sekretärin fühlt“. Trotzdem sind alle Assistenzärzte und auch die OÄ sehr freundlich und die Zusammenarbeit macht meistens Spaß.
Was die Freizeitgestaltung angeht, ist Lachen wirklich top. Die Nähe zu den Glarner Alpen lädt zu tollen Wanderungen ein, und der See mit dem Freibad ist perfekt für entspannte Stunden. Die Jahreskarte fürs Freibad kostet 60 Franken und lohnt sich auf jeden Fall. Auch für Rennrad- oder Mountainbike-Fans gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Insgesamt muss man sich also keine Sorgen machen, die Freizeit hier sinnvoll zu verbringen. An die höheren Schweizer Preise, etwa 25 Franken für eine Pizza, gewöhnt man sich mit der Zeit.
Alles in allem ist das Tertial zu empfehlen: Man lernt schon was und die Freizeitmöglichkeiten sind hervorragend.
Bewerbung
2 Jahre vorher, nach meiner Zeit war relativ viel Frei also ginge das auch spontaner einfach bei Frau Mächler-Züger melden