PJ-Tertial Innere in Spital Uster (3/2025 bis 6/2025)
Station(en)
C1,B0
Einsatzbereiche
Notaufnahme, Station
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Das Spital Uster ist ein kleineres Haus außerhalb von Zürich, bei dem sich in der Inneren Medizin enorm viel Mühe gegeben wird, dass die PJler eine gute Zeit haben. Alle Ärzte sind super freundlich, erklären einem gerne was und die Stimmung ist über alle Stufen hinweg gut. Wir waren fast nur auf dem Notfall, und kaum auf Station. Leider arbeitet man auch am Wochenende auf dem Notfall im 3-Schicht System, was nervig ist, da man auch mal nur den Sonntag oder Samstag anrücken muss. Wir waren zu unserer Zeit jedoch komplett überbesetzt, und hatten wahnsinnig viel frei, was das ganze wieder gut gemacht hat.
Alles in allem kann ich es trotzdem nicht empfehlen ins Spital Uster zu gehen, da die Rahmenbedingungen an anderen Spitälern im Umland deutlich!!! besser sind.
Die Liegenschaftsverwaltung ist eine absolute Katastrophe, und unfreundlicher als man es in Deutschland gewohnt ist. Man verdient in Uster 1000 CHF, und zahlt 480CHF Miete. Dazu kommen dann die 110CHF fürs Migrationsamt, die Krankenversicherung, die Serafe (Schweizer GEZ) und eine Reinigungsgebühr der Wohnung von 250CHF. Meine Wohnung war total schmutzig bei der Übernahme, und die 250CHF dafür sind eine absolute Frechheit gewesen. Hinzu kommt, dass Uster von der Lage her freizeittechnisch nichts zu bieten hat, außer dass man zum Glück schnell in Zürich ist. Andere Spitäler mit besseren Deals sind z.b. das See-Spital in Horgen, Männedorf oder das Triemli.
Zusammengefasst: Die Arbeitsbedingungen im Spital top, alles andere echt unterirdisch.