PJ-Tertial Unfallchirurgie in Universitaetsklinikum Dresden (12/2024 bis 2/2025)

Station(en)
S2
Einsatzbereiche
Station, Notaufnahme, OP, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde
Heimatuni
Dresden
Kommentar
Die allgemeine Organisation könnte besser sein. Aber immerhin gab es ein Telefon. Einen Spind bekommt man nicht und so wurde mir mein Stethoskop in der Umkleide aus meiner Kitteltasche geklaut.

Die Stimmung ist unterschiedlich.
Zum einen merkt man die „Ellbogen-Mentalität“, die eher negativ und nicht sehr kollegial ist. Andererseits kann man mit einigen Kollegen auch wirklich viel Spaß haben! Das Miteinander mit der Pflege war eher schwierig. Und um den Chefarzt macht man besser auch einen großen Bogen.

In der Notaufnahme war es super! Ich konnte viele Aufgaben übernehmen und wurde aktiv in Diagnostik und Therapie einbezogen. Oft nahmen sich die Ärzte auch Zeit, mir etwas zu erklären.
Stationsarbeit war etwas schwieriger. Durch die Personalsituation war wenig/keine Zeit, mich anzuleiten. Da ich am Anfang viele Dinge noch nicht kannte, konnte ich auch wenige Aufgaben übernehmen und die ärztlichen Kollegen entlasten. Später konnte ich mehr unterstützen und hatte auch das Gefühl, dass die Ärzte dankbar für meine Hilfe waren. So etwas ist für mich immer sehr motivierend!
Über die Sprechstunden und den OP kann ich viel Gutes berichten: Hier wurden mir viele Dinge erklärt und auch hin und wieder Fragen gestellt. Ich konnte aktiv helfen und hatte auch hier das Gefühl, nicht umsonst da zu sein. Und die Stimmung im OP war (meistens) gut, da macht das Arbeiten gleich viel mehr Spaß.
Eine Mittagspause und einen pünktlichen Feierabend kann man sich (zumindest im OP) direkt abschminken. Dafür nur 400€ zu bezahlen ist schon etwas dreist.
Auf Station darf man dafür oft eher gehen.

Der interdisziplinäre PJ-Unterricht (immer donnerstags) war sehr gut. Durchdacht, abwechslungsreich und spannend. Man hat immer etwas gelernt und konnte Fragen stellen/diskutieren.

Zeitweise hatte ich das Gefühl, für Blutabnahmen (und auch andere Tätigkeiten) ausgenutzt zu werden. Da war ich mir manchmal nicht sicher, was jetzt genau meine Aufgaben als PJler sind und was ich auch guten Gewissens ablehnen darf.
Bewerbung
Über PJ-Portal
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Sonst. Fortbildung
Patientenvorstellung
Tätigkeiten
Botengänge (Nichtärztl.)
Braunülen legen
Chirurgische Wundversorgung
Notaufnahme
Mitoperieren
Blut abnehmen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Essen frei / billiger
Gehalt in EUR
400€

Noten

Team/Station
4
Kontakt zur Pflege
6
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
4
Unterricht
1
Betreuung
3
Freizeit
4
Station / Einrichtung
4
Gesamtnote
4

Durchschnitt 3.73