PJ-Tertial Innere in Westkuestenklinikum Heide (4/2009 bis 7/2009)

Station(en)
Innere1, ZPV, Funktionsdiagnostik, Herzkatheter, Dialyse
Einsatzbereiche
Station, Notaufnahme, Diagnostik
Heimatuni
Kiel
Kommentar
Heide, am Arsch der....
Oder um es mit Obelix zu sagen ("Wie war Helvetien") "FLACH".

Also, die Stadt ist schon eine Reise wert, aber bitte nicht länger als ein Eis und nen Kaffee dort aufhalten ;-)

Das Krankenhaus ist ein aufstrebender Stern am Gesundheitshimmel. Da die Stadt nichts zu beieten hat, haben die Oberen des Hauses begriffen, daß sie selber etwas tun müssen um Mediziner ins Boot zu ziehen. Dies zeigt sich vor allem in Weiterbildungsverträgen mit den Asisstenten und für uns PJler in einem umfangreichen interdisziplinären Unterrichtsangebot. Heide hat ein sog. Billdungszentrum, in dem ein Teil des Unterrichts stattfand.

Was hab ich dort getan?
Ich war auf der Inneren 1, dies ist die Wahlleistungsstation, die Nachmittags häfig auch die Komfortstation (Service super plus) mitbedienen muß.
Auf Der Inn1 gibt es nur 1 4-Bett Zimmer sonst 2 und einzel. Daher kommen dort hauptsächlich Private Patienten unter. Darüber kann man denken was man will, der Vorteil liegt darin, daß dort sämtlich Krankheitsbilder der Inneren Medizin vorkommen und man täglich in den Genuß von Chefarztvisiten kommt. (Latein ist jedoch mit eine Voraussetzung ;-)). Dies Vistiten lohnen sich aus meiner Sicht doch sehr., teilweise ist es dann schon ärgerlich, wenn man zu einem der vielen PJ-Unterrichte durfte. Jeder PJler soll im Schnitt 2 Patienten zur Zeit betreuen, dies lies sich leider nicht so richtig realisieren.
Angenehm ist auch, daß man nicht mit Blutabnehmen verheizt wird, das machen in Heide Arzthelferinnen, die auch die diktierten Brief zu Papier bringen. Was ich schade finde ist, daß es in Heide an fast keinem Arztarbeitsplatz möglich ist ins Internet zu gelangen, da lebt das Klinikum echt in der Steinzeit. Mal eben schnell was nachschlagen fällt flach. Auch im Namen der ärztlichen Mitarbeiter: Ändert das!, es ist nicht mehr zeitgemäß. nach 8 Wochen auf Station habe ich mich gefragt, was als nächstes kommt. Zunächst soviel, eine Rotation ist nicht vorgesehen. Wenn man selber aber gerne wechseln möchte, so war dies kein Problem. Ich bin für 2 Wochen durch die sog Funktionsdiagnostik gewandert. Dazu zählen: Sonographie, Endoskopie, Echo und EKG, desweitern hab ich 2 Tage im Herzkatheter und 2 Tage auf der Dialyse verbracht. Dies waren zwar nur Schlaglichter, aber durchaus empfehlenswerte, bei mehr Zeit hätte ich gerne auch dies noch länger gemacht. Zum Schluß war ich auf der ZPV, Zentrale PatientenVersorgung. Dies ist echt mit die Anspruchsvollste Stion mit entsprechendem Streßpotential. Allerdings ist das Team dort auch super nett. Ich denke, jeder , der in Heide PJ macht sollte die Chance nutzen und min 2 Wochen auf die ZPV gehen. incl. selber Notarztmitfahren ist dort alles drin. Patienten die in Heide aufgenommen werden laufen alle über die ZPV, Aufnahmeuntersuchungen finden hier statt. Als PJler wird man recht schnell dazu ermutigt, eigen Patienten zu behandeln und für dioese eine Arbeitsdiagnose für die Sationen zu erstellen.

Gegen Heide spricht eigentlich nur die Stadt selber.
Bewerbung
Keine Bewerbung, da Kieler PJ-Tombola

Innere in Heide war mein Wunsch
Unterricht
5x / Woche
Inhalte
Prüfungsvorbereitung
Repetitorien
Bildgebung
Fallbesprechung
EKG
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Briefe schreiben
Braunülen legen
Röntgenbesprechung
Blut abnehmen
Patienten untersuchen
Notaufnahme
Punktionen
Rehas anmelden
EKGs
Botengänge (Nichtärztl.)
Untersuchungen anmelden
Eigene Patienten betreuen
Patienten aufnehmen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Unterkunft gestellt
Gehalt in EUR
400.00€/Monat

Noten

Stimmung Station
2
Kontakt zur Pflege
3
PJler-Ansehen
2
Stimmung Klinik
2
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
5
Lehre auf Station
2
Insgesamt
2

Durchschnitt 2.13