PJ-Tertial Gynäkologie in Spital Buelach (11/2023 bis 1/2024)

Station(en)
Gynäkologie, Geburtshilfe, Wochenbett
Einsatzbereiche
Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Station, Notaufnahme
Heimatuni
Wien
Kommentar
Meine einmonatige Unterassistenz auf der Gynäkologie im Spital Bülach würde ich als durchaus positiv bewerten. Super nettes Tam, von der Pflege über die Assistenzärztinnen bis hin zu den OAs und Leitenden Ärzt:innen. Die Assis sind hauptsächlich für die Betreuung der UHUs zuständig und nehmen dich bei ihren täglichen Aufgaben mit. Man rotiert theoretisch einmal durch die verschiedenen Fachbereiche (Gyni-OP, Geburtshilfe, Wochenbett, Notfall) aber wenn einem etwas besonders gut gefällt, dann kann man auch mehr Zeit in einem Fachbereich seiner Wahl verbringen, alles ist sehr flexibel.

Das Teaching ist natürlich sehr von den individuellen Ärztinnen abhängig, aber grundsätzlich geben sie sich alle Mühe dir viel zu erklären und dich aktiv an den Patientinnen arbeiten zu lassen. Man ist bei den meisten Sectios fix als 2. Assistenz eingeplant (Am Anfang cool, nach der 10. nicht mehr so cool). Je nach OA darf man im Rahmen der OP auch Tätigkeiten wie zb die Nachgeburt oder Nähen und Knüpfen durchführen.
In der Geburtshilfe kommt man sehr viel zum Schallen! Aufklärungen zu Geburtseinleitungen, Sterilisationen oder anderen kleinen Eingriffen dürfen manchmal auch durch UHUs durchgeführt werden. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit bei Spontangeburten dabei zu sein, allerdings habe ich als männlicher Unterassistent öfters erlebt, dass die werdenden Mütter keinen zusätzlichen Mann bei der Geburt im Raum haben wollten.
Generell ist es öfters vorgekommen, dass Patientinnen keinen Mann im Rahmen der Untersuchung dabei haben wollten. Das ist teilweise ein bisschen frustrierend, aber zu akzeptieren.
Wenn man auf dem Wochenbett eingeteilt ist man für die Visite der Wöchnerinnen zuständig. Anfangs in Begleitung einer Assistenzärztin, mit der Zeit auch gerne alleine um den Assis ein wenig Arbeit abzunehmen.
Auf der Notfall kommt man (je nach Ärztin) auch dazu Patientinnen unter Supervision selbstständig zu untersuchen. (Anamnese, Spekulum, Abstriche, bimanuelle Untersuchung, TAUS, TVAS) Hier kann man wirklich viel lernen und man wird meistens auch gut angeleitet.
Wenn man möchte, dann darf man teilweise auch Berichte schreiben. Hört sich nicht besonders spannend an, wenn man das vorher allerdings noch nie getan hat, dann kann man auch dabei jede Menge lernen.

Das Essen in der Kantine ist sehr gut, für nicht Schweizer allerdings sehr kostspielig. (kleiner Hunger 5-10 CHF, grosser Hunger 10-20 CHF)
Als Unterkunft kann man (sofern verfügbar) ein Zimmer im Personalwohnheim in unmittelbarer Nähe zum Spital beziehen. (Kosten: 400-500CHF)
Unterricht
3 x / Woche
Inhalte
Fallbesprechung
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Mitoperieren
Notaufnahme
Eigene Patienten betreuen
Patienten untersuchen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Gehalt in EUR
1000

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
3
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.4