PJ-Tertial Innere in Klinikum Altenburger Land (5/2023 bis 9/2023)

Station(en)
Onkologie
Einsatzbereiche
Notaufnahme, Diagnostik, Station
Heimatuni
Leipzig
Kommentar
Kurzzusammenfassung der wirklich guten Rahmenbedingungen:
- Gehalt ist vergleichsweise sehr hoch (593€ 2023 oder vielleicht sogar noch paar Kröten mehr, keine vollen 600 auf jeden Fall)
- Unterkunft wird gestellt, was manchmal ganz nützlich ist, wenn man nicht täglich pendeln will (aber kein Penthouse erwarten, Ohropax sind nahezu unerlässlich)
- Mittagessen ist für PJler kostenlos
- 1 Studientag/Woche, an sich frei verteilbar, Sammlung zu mehreren Wochen hintereinander ist ungern gesehen
- Rotation über 3 Fachbereiche im Innere-Tertial, meist 6-4-6 Wochen
- wirklich nette Personalbeauftragte, die sich um die PJler kümmert
- kostenloser Parkplatz (Parkkarte für Pfand)
- 2023 noch vergleichsweise modern saniertes Klinikum

Wichtige positive Eindrücke:
- hohe Wertschätzung der PJler zumindest unter den Assistenzärzten nahezu flächendeckend, zwischenmenschlich sind viele Ärzte eine glatte 1
- speziell für die Onkologie: äußerst, äußerst nette Ärzte, geradezu wohltuende Harmonie mit der Pflege, bei entsprechendem Arbeitsinvestment auch sehr freier Verfügungsraum (i.S. von was man machen darf, ich durfte zum Schluss sogar unter Aufsicht Knochenmarkpunktionen machen)
- viele Ärzte sind um Ausbildung und Lehre bemüht, wenn auch ein regelmäßiger Unterricht leider nicht stattfand, ab und zu gab es Unterricht, der dann aber auch recht gut war
- gemeinsame Mittagspause einiger Stationsärzte nach der Röntgenbesprechung, insgesamt gutes Klima

wichtige eher negative Eindrücke:
- es kann Tage geben, wo man auf manchen Stationen, insbesondere denen mit einem hohen Pat.-Durchsatz (Kardio und Gastro) bis zu 35 Blutentnahmen machen muss, da ist man nicht vor dem Nachmittag fertig und verpasst die Visite (ist aber SEHR von der jew. Station abhängig!), meistens sind die Ärzte aber sehr dankbar dafür
- bei Krankheit geringere Kulanz als in anderen Häusern, dafür gibt es aber generell auch mehr Studientage als im sonstigen Umkreis
- das Pendeln kann sehr sehr nervig sein, insbesondere, wenn Schienenersatzverkehr besteht, das kann extrem frühes Aufstehen (zwischen 04:30 und 05:00) erforderlich machen, größtenteils konnte ich aber den Zug um 06:17 nehmen, also 05:30 aufstehen ging meistens), heißt aber trotzdem, dass man täglich beinahe 2h mit Pendeln verbringt, was nicht wirklich toll ist. Besonders scheiße ist es, wenn man eine S-Bahn knapp verpasst, besonders auf dem Rückweg natürlich, die Bahnen fahren ungefähr im 30min-Takt
- Pünktlich zu gehen war nicht auf jeder Station immer möglich, was aber teilweise auch an der Personalsituation liegt, eher nicht an irgendwelchem tyrannischen Verhalten der Vorgesetzten



Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
Fallbesprechung
EKG
Patientenvorstellung
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Notaufnahme
Röntgenbesprechung
Untersuchungen anmelden
Braunülen legen
Blut abnehmen
Patienten untersuchen
Briefe schreiben
Patienten aufnehmen
Punktionen
EKGs
Eigene Patienten betreuen
Botengänge (Nichtärztl.)
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Essen frei / billiger
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Mittagessen regelmässig möglich
Unterkunft gestellt
Kleidung gestellt
Gehalt in EUR
593

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
4
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.33