PJ-Tertial Innere in Schoen Klinik Hamburg Eilbek (4/2023 bis 7/2023)

Station(en)
7b, 9a, 9b
Einsatzbereiche
Station
Heimatuni
Hamburg
Kommentar
Kurz gesagt: Blut abnehmen und Viggos legen.

Einteilung / Rotation:
Man ist primär einer Station zugeteilt. Im Verlauf ist eine Rotation auf andere Stationen, in die Notaufnahme und die Funktionsdiagnostik prinzipiell möglich. Einen Rotationsplan gibt es nicht.

Tagesablauf:
Um 7:45 Uhr findet die Frühbesprechung statt. Dort berichtet der AvD von der Nacht und es werden die Stationen/Patienten an die Ärzte:innen verteilt. Im Anschluss geht es dann zum Blutabnehmen. Insgesamt gibt es 4 Internistische Stationen und oftmals noch Außenlieger auf einer weiteren Station. Prinzipiell haben 3/4 der Stationen eine Blutentnahme Assistenz, die dieser Aufgabe aber gerne aus dem Weggeht um andere Tätigkeiten die in ihre Zuständigkeit fallen nachzugehen. Nach dem man die circa 15-20 Blutentnahmen auf der Station ohne Assistenz gemacht hat, klappert man die restlichen Stationen ab um dort dann die noch ausstehenden Blutentnahmen oder anfallenden Zugänge zu legen. Kommt man dem nicht nach, klingelt recht zeitnah das Telefon und wird von Pflege, Assistenz oder Ärztinnen auf die noch ausstehenden Blutentnahmen und Zugänge hingewiesen. Manchmal ist man um 10 Uhr mit den Blutentnahmen durch. Wenn man alleine ist und viel ansteht (vor/nach Feiertagen und Wochenenden) ist man auch gerne bist 14/15 Uhr beschäftigt. Es ist also Glückssache ob man noch die Visite der letzten Patienten seiner Station mitmachen kann oder nicht. Oberarzt-und Chefarzt-Visiten finden unregelmäßig statt. Wenn sie stattfinden und man dran teilnehmen kann (die Blutentnahmen/Zugänge verschieben sich dann nach hinten) sind sie gut und lehrreich. Die Motivation im allgemein sinkt wenn man nie weiß ob man denn seine Station heute nochmal sieht oder nur an der Nadel hängt. Eigene Patienten kann man ab und zu übernehmen, ist aufgrund der relativ vielen Berufsanfänger jedoch oftmals schwierig.

Ab 15 Uhr findet die Besprechung zwischen Stationsarzt/ärztin und dem zuständigen Oberarzt statt.

Team:
Das Team von Assistent:innen und Oberärzten ist sehr nett. Gibt wie überall den ein oder anderen mürrischen Zeitgenosse. Die Stationsärzt:innen sind überwiegend im 1. oder 2. Jahr, sodass einige noch mit sich selbst und der Arbeit beschäftigt sind und dementsprechend nichts lehrreiches für PJler:innen vermitteln können. Leider wechseln die Stationsärzt:innen sehr häufig.

Sonstiges:
Die Innere der Schönklinik besteht aus Gastroenterologie und Kardiologie. Es gibt zwei Chefärzte mit jeweiligen Oberärzten. Die Assistent:Innen darunter sind aber keinem Bereich zu geordnet. Auf den Stationen 9A/9B liegen überwiegend kardiologische Patient_innen auf den Stationen 7B/7E überwiegend gastroenterologische Patient:Innen.

Das Mittagessen ist immer möglich. Jedoch geschmacklich so lala und der Speiseplan wiederholt sich sehr schnell. Das Highlight: Freitags ist Currywurst / Pommes angesagt. Der Lichtblick der Woche.

Fazit:
Motiviert in das Tertia gestartet. Demotiviert beendet und letztlich froh das es rum war. Gelernt habe ich wenig. Zugänge und Blutentnahmen sind jedoch im Akkord nun möglich.
Unterricht
4x / Woche
Inhalte
Repetitorien
Sonst. Fortbildung
Bildgebung
Tätigkeiten
Braunülen legen
Briefe schreiben
Röntgenbesprechung
Blut abnehmen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Essen frei / billiger
Mittagessen regelmässig möglich
Kleidung gestellt

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
5
Unterricht
3
Betreuung
5
Freizeit
1
Station / Einrichtung
5
Gesamtnote
5

Durchschnitt 3.93