Mir persönlich hat das Innere Tertial in Kempen insgesamt sehr gut gefallen. Das lag zum einen an dem super Team der Kardiologie und den Oberärzten der Kardiologie. Durch die Assistenzärzte habe ich vor allem praktisch einiges gelernt;
Pleurapunktionen
Aszitespunktionen
Magensonde legen
Echokardiographieren
arterielle Punktionen
Kardiovertieren
Patienten untersuchen, aufnehmen und Entlassbriefe schreiben
Natürlich musste man sich erstmal die Assistenzärzte suchen, die wirklich Lust hatten einen was beizubringen. Aber die findet man recht schnell. Insgesamt hat mir die Kardiologie besser gefallen, als die Gastroenterologie, weil diese strukturierter war und auch das Verhältnis zur Pflege um einiges besser.
Man durfte frei rotieren. Somit war ich zwei Monate auf den Stationen und die restliche Zeit hauptsächlich in der Notaufnahme. Natürlich muss man sich hier auch mit den anderen PJ'lern absprechen.
Die Vergütung lag bei 670 Euro (inklusive Fahrtkosten). Dazu konnte man sich jeden Tag Mittagessen in der Mensa kostenlos holen, welches auch nicht so schlecht war. Das Beste an meinem Tertial war, dass man für einen 24h Dienst am Wochenende drei Tage und unter der Woche zwei Tage frei bekommen hat!!! Dann ist es natürlich auch nicht schlimm, wenn man keinen Studientag zur Verfügung hat.
Leider habe ich von einigen Assistenzärzten gehört, dass Sie kündigen wollen, weil wohl die Bezahlung sehr schlecht sei. Daher kann ich nicht garantieren, dass die liebsten Assistenzärzte noch im Hause sind, wenn ihr dort euer PJ machen wollt :(.