PJ-Tertial Allgemeinchirurgie in CHU de Montpellier (8/2022 bis 11/2022)

Station(en)
Chirurgie du membre supérieur
Einsatzbereiche
Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, OP, Station
Heimatuni
TU Muenchen
Kommentar
Ich habe ein halbes Tertial in der Chirurgie de la main et du membre supérieur von Prof. Chammas verbracht. Es waren leider meine letzten Wochen vor dem Stex und da ich das Tertial gesplittet hatte, hatte ich nicht mehr wirklich frei und habe deshalb viel nebenher gelernt und deshalb meistens versucht, früh zu gehen. Ich bin mir sicher, wenn man sich motivierter einbringt, kann man dort noch viel mehr mitnehmen als ich.
Ich hatte mich circa 8 Monate vorher per Email beworben, jedoch keine Antwort erhalten. Als ich dann im Sekretariat von Prof. Chammas angerufen habe, waren die super nett und alles war sehr schnell geregelt. Falls ihr anrufen wollt, ruft einfach die Pforte an und lasst euch mit dem Sekretariat von ihm verbinden, die Nummern die im Internet stehen stimmten bei mir nicht und ich habe gefühlt mit dem halben Krankenhaus gesprochen bevor ich bei der Sekretärin rausgekommen bin, alle waren aber sehr nett :)
Zu Beginn war ich der einzige PJ-ler, weil die Französischen Studenten gerade Semesterferien hatten. Deshalb war ich zu Beginn täglich im OP. Es gibt zwei Säle, einen in dem Notfälle operiert werden, also irgendwelche Brüche der oberen Extremität, sonstige Verletzungen von Bändern/Sehnen/Gelenken/Muskeln der Hand oder des Arms. Ich fand das sehr interessant dort, es sind oft viele kurze OPs, man kann immer mit an den Tisch und je nach dem wie lang man dort ist und wie gut sie einen kennen auch mitmachen. Die Ärzte waren alle nett und erklären viel. Der andere Saal ist der, in dem eher orthopädische OPs stattfinden, z.B. Schulterprothesen etc. Ich habe auch hier mal zwei Tage mitgemacht, es war cool das mal zu sehen, ich fand den anderen Saal persönlich aber interessanter.
Nach circa 4 Wochen kamen die französischen Studenten zurück, von da an waren wir dann zu sechst, weswegen ich mich dann deutlich zurückgezogen habe weil ich eh lernen musste. Das war kein Problem, insgesamt ist man hier, was die Arbeitszeiten von Erasmus-Studenten angeht, sehr entspannt. Als ich am ersten Tag einen jungen Chef de Clinique fragte, wie sie das sonst mit den Arbeitszeiten handhaben oder ob man einen Studientag habe, meinte er zu mir, wie ich komme sei "à la carte" :) Deshalb habe ich mir jede Woche einen Studientag genommen, und gegen Ende der 8 Wochen mehrere.
Insgesamt kann ich die Station wirklich empfehlen, alle sind super nett, wenn man motiviert ist kann man wirklich was lernen und der Freizeitwert ist sehr hoch :)
Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
Fallbesprechung
Patientenvorstellung
Repetitorien
Tätigkeiten
Patienten untersuchen
Mitoperieren
Chirurgische Wundversorgung
Notaufnahme
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
Vor 15:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Kleidung gestellt
Essen frei / billiger
Gehalt in EUR
Erasmus-Stipendium, OFAJ-Stipendium

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1