PJ-Tertial Nephrologie in Allgemeines Krankenhaus Wien (8/2021 bis 11/2021)

Station(en)
20H, 20I
Einsatzbereiche
Diagnostik, Station
Heimatuni
Wien
Kommentar
Mein mit Abstand liebstes KPJ-Tertial. Ich war in bisherigem Studium auf vielen Abteilungen und ich kann nur sagen, dass auf dieser Abteilung die mit Abstand liebsten, menschlichsten und kompetentesten Ober- und Fachärzte tätig sind. Die Assistenzärzte waren auch einfach herausragend, jedoch kann ich nicht für zukünftige Tertiale sprechen da es einmal pro Semester zu einer Rotation kommt (3 Assistenzärzte von anderen Abteilungen + 1 Nephrologie-Assistenzarzt). Einige aus dem Pflegeteam sind die ersten paar Tage etwas hart zu einem, wenn sie aber einen kennengelernt haben sind sie wie der Rest sehr lieb und immer hilfsbereit.
Auf den zwei Stationen waren auch unterschiedlichste, sehr spannende Krankheitsbilder zu sehen (aus der ganzen Inneren Medizin, nicht nur nephrologische PatientInnen) welche man aus meiner Erfahrung in kleineren Spitälern nicht so oft zu sehen bekommt.
Der Tag begann immer mit einer ausführlichen Morgenbesprechung wo jeder einzelne Patient besprochen wurde was ich einfach geliebt habe. Man konnte dabei sehr viel lernen und selber Ideen aüßern, was in meinem Studium bis jetzt nicht selbstverständlich war. Später gab es natürlich noch eine Visite bei der auch sehr viel erklärt worden ist. Patientenaufnahmen erfolgten zu keinen fixen Uhrzeiten da die meisten Aufnahmen nicht geplant-über die nephrologische Ambulanz oder über die Notfallaufnahme des Hauses erfolgten. Deshalb passierte es auch nicht selten, dass man bis 17:00 Uhr da bleibt aber das hat mich aus einem sehr einfachen Grund nicht gestört: die Aufnahmen waren meistens sehr spannend und diese hat man dann mit einem Oberarzt/Facharzt/Assistenzarzt besprochen und dabei konnte man sehr gut sehen welche akuten Maßnahmen in komplexen Situationen durchgeführt wurden, was wahrscheinlich der lehrreichste Teil des ganzen Tertials war. Zudem bekamen wir auch einen freien Tag pro Woche, diese habe ich auch nicht immer genutzt da es mir so sehr gefiel da zu sein.

Besonderes Dankeschön an Prof. Watschinger, Prof. Vychytil, Prof. Bielesz und die Fachärzte: Dr. Pajenda und Dr. Schiemann für alles was ich von ihnen lernen durfte aber besonders für den respektvollen Umgang und die wundervolle Zeit die ich auf der Abteilung verbringen durfte.
Bewerbung
Ca. 1 Jahr davor, am besten das Sekretariat kontaktieren. Es sollten genügend Plätze auch kurzfristig frei sein.
Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
EKG
Patientenvorstellung
Tätigkeiten
Braunülen legen
Blut abnehmen
Eigene Patienten betreuen
Patienten untersuchen
Briefe schreiben
Patienten aufnehmen
EKGs
Untersuchungen anmelden
Rehas anmelden
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Kleidung gestellt
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Essen frei / billiger
Gehalt in EUR
558,22 Nettogehalt

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.13