PJ-Tertial Notfallmedizin in Krankenhaus Nord Wien (8/2021 bis 11/2021)

Station(en)
ZNA
Einsatzbereiche
Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Diagnostik, Station, Notaufnahme
Heimatuni
Wien
Kommentar
Die ZNA im KH Nord ist ein guter Ort viele Fähigkeiten zu erarbeiten und weiter zu entwickeln. Man sieht diverseste internistische Notfälle, sowie auch chirurgische, gynäkologische und neurologische Krankheitsbilder. (Und auch viele internistische Nicht-Notfälle, die man normalerweise beim Hausarzt abklären könnte...). Je nachdem welche Ärzte da sind, darf man mal mehr, mal weniger selbstständig arbeiten und zT. auch selbst Patienten führen.

Tagesablauf:
- 8:00 Morgenbesprechung, bei der man dabei sein sollte
- oft gibt es direkt im Anschluss Fortbildungen, zu diesen bekommt man eine Erinnerungs-Mail vom Sekretariat, meist werden sie auch glz. via ZOOM gestreamt
- danach kann man sich an einen Arzt dran hängen und sowohl auf der Station mithelfen, als auch in den einzelnen Ambulanzkoien und auf der Beobachtungseinheit
- sollte ein Schockraum kommen, darf man hier gern mitgehen, und abhängig vom Arzt bzw. des Stresslevels auch mitarbeiten
- die ZNA ist ebenfalls für einen Teil der Herzalarme zuständig, hier kann man ebenfalls mitlaufen
- es ist ratsam sich an die gleichen Schichten zu halten wie die Ärzte (8:00-20:00), da man so sehr viele Patienten von Anfang bis Ende mit beobachtet.

Tätigkeiten:
- da eine Pflegekraft oft für mehrere Koien glz. zuständig ist, kommt man sehr oft zum Blut abnehmen, EKG schreiben, arterielle BGAs stechen, Blutdruck messen usw.
- es gibt mehrere Ultraschallgeräte, die man auch jederzeit gerne verwenden darf und wenn es gerade nicht so stressig ist, kann man jeden Patienten schallen und somit seine Echo/eFast/usw Skills ausbauen
- man kommt sehr viel zum Status und Anamnese erheben
- darf dies auch immer Dokumentieren und auch Ambulanz-/Stationsbriefe schreiben
- Anmelden von Untersuchungen/ Laboranforderungen/etc darf man ebenfalls machen
- (und auch ggf. eigene Patienten führen)

Teaching:
- es gibt wie o.g. sehr oft, sehr gute und lehrreiche Fortbildungen
- abhängig vom Stresslevel wird eigentlich von fast jedem Arzt jede Frage beantwortet und man wird auch in den Denkprozess mit eingebunden, welche weitere Diagnostik/ Diff. Diagnose/etc. es noch abzuklären gibt
- mein genereller Eindruck war, dass Wissen hier sehr gerne und mit Freude weitergegeben wird
- auf Nachfrage machen einige Ärzte mit den Studenten eigene Sono-Kurse
- und es wurden von den Ärzten neue SOPs, mit den neuesten Guidelines, ausgearbeitet, welche einen sehr guten Überblick über die Vorgehensweise bei den unterschiedlichen Krankheitsbildern geben

Team:
- sowohl das ärztliche als auch das pflegerische Team sind durchwegs sehr lieb, nett und lustig
- da es ist ein recht großes Team ist und auch immer wieder NFS-Praktikanten/Pflegestudenten/Famulanten/Hospitanten/usw. vor Ort sind, ist es relativ schwierig sich alle Namen zu merken

Mensa:
- das Essen ist für ein Mensa-Essen ganz ok, als KPJ-ler bekommt man es gratis
- im Sommer kann man auch draußen sitzen
- Öffnungszeiten ca. 11:00-14:00

Freizeit:
- da man meist 12h-Dienste mitmacht kommt man schnell zu seinen Stunden und hat somit genug Freizeit
- es ist aber auch kein Problem mal später zu kommen/ früher zu gehen
- die Anwesenheitsliste zum Eintragen liegt im Sekretariat auf

Betreuung:
- jeder KPJ-Student bekommt/sucht sich einen Mentor (meist jemand von den jüngeren Ärzten), der für einen zuständig und die Hauptansprechperson in allen Belangen ist, dies funktioniert gut

Arbeitsplätze:
- da es manchmal in den Koien zu wenig Computer gibt, kann man auch auf das Kompetenzzentrum ausweichen, hier findet man ruhige Arbeitsplätze (allerdings mit Follow-Me-Around Druckern) (Perfekt zum KPJ-Mappe auffüllen ;) )

Weiteres:
- pro 8 Wochen Tertial darf man einen NEF-Dienst mitfahren
- wie im letzten Bericht ebenfalls gestanden ist, sind in den Sommermonaten auch relativ viele Famulanten vor Ort, hier macht es definitiv Sinn, sich gemeinsam mit ihnen einen Dienstplan zu erstellen, damit nicht alle glz. auf der ZNA sind
- und mittlerweile ist die neurologische Bettenstation eröffnet (d.h. es kommen auch Strokes) ;)
Bewerbung
Offiziell beginnt die Bewerbungsfrist am 1.April des Vorjahres (Plätze sind rar und es gibt sehr sehr viele Interessenten)

s. KPJ-MUW-Einstiegstermine: "Die Einstiegstermine werden jeweils am 1. April für das übernächste Studienjahr veröffentlich."
-> ab dann nimmt das KH Nord/ZNA offiziell Bewerbungen an
Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
Fallbesprechung
Patientenvorstellung
EKG
Bildgebung
Repetitorien
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Eigene Patienten betreuen
EKGs
Briefe schreiben
Braunülen legen
Poliklinik
Röntgenbesprechung
Patienten aufnehmen
Patienten untersuchen
Notaufnahme
Blut abnehmen
Punktionen
Untersuchungen anmelden
Dienstbeginn
Schichtdienst
Dienstende
Schichtdienst
Studientage
Frei verfügbar
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Kleidung gestellt
Essen frei / billiger
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Gehalt in EUR
650

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1